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In dieser Sonderpublikation stellen wir Ihnen einige Unternehmen mit ihren Konzepten und Produkten vor. Die Spannbreite ist dabei so groß wie die des Verpackungsdrucks selber: Material- und Farbprofis sind ebenso dabei wie große Hersteller von Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen.
Verarbeitung auf Wellpappenanlagen in Deutschland und Tschechien

Thimm produziert Displays aus Graswellpappe

Für Foodbuzz produzierte Thimm die ersten Displays aus Graswellpappe. (Bild: Thimm Group)

Der Verpackungshersteller Thimm produziert Wellpappe auf der Basis von Graspapier derzeit an den Standorten in Deutschland und Tschechien. Die ersten Displays aus Graswellpappe werden aktuell in der weltweit ersten Concept Shopping Mall „Bikini Berlin“ eingesetzt.

Mit der Herstellung von Graswellpappe will Thimm nach eigenen Angaben seinen Kunden eine umweltfreundliche Alternative anbieten. Basis der Wellpappe ist Graspapier, das eine verbesserte Ökobilanz gegenüber holzbasiertem Papier aufweisen soll. Graspapier besteht zu rund 30 Prozent aus Graspeletts und zu 70 Prozent aus Altpapier. Das Gras wird mehrmals im Jahr von gesetzlich festgelegten, landwirtschaftlich nicht genutzten Ausgleichsflächen gewonnen. Auf diesen Grünflächen wird weder gedüngt noch eine chemische Behandlung durchgeführt. Ferner stellt die Bewirtung der Flächen eine zusätzliche Einnahmequelle für die Landwirtschaft dar.

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Für die Papierproduktion werden die aus Gras bestehenden Peletts durch rein mechanische Prozesse aufbereitet. Das führt laut Hersteller zu einem geringen Wasserverbrauch im Herstellungsprozess.

Derzeit verarbeitet Thimm den Rohstoff auf den Wellpappenanlagen in Deutschland und Tschechien. Graswellpappe lässt sich auf den Verarbeitungsmaschinen analog normaler Wellpappe stanzen, falten oder kleben. Mittels aller gängigen Druckverfahren innerhalb der Thimm Gruppe soll sich auch Graswellpappe sehr gut bedrucken lassen. Die Papierstruktur sei danach weiterhin erkennbar und biete eine gute Wiedergabe der Druckfarben.

Für Foodbuzz, einem Vermarkter für Food-Startups, produzierte Thimm die ersten Displays aus Graswellpappe. Foodbuzz präsentiert bis Januar 2020 neue Produkte von Food-Startups in einem eigenen Pop-Up Store im Bikini Berlin. Bei den eingesetzten Displays handelt es sich um das modulare Displaysystem „Sales Amplifier“ von Thimm. Die modularen Palettendisplays bestehen aus Grundkomponenten in Form von unbedruckten Standard-Trays, kombiniert mit einem individuellen Displaymantel. Der umlaufende Mantel wurde im Digitaldruck bedruckt und bietet so den Startups eine aufmerksamkeitsstarke Präsentationsfläche.

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