Ökologische Fragen standen im Vordergrund

Umweltstaatssekretär zu Besuch bei der Abt Mediengruppe

Der Staatssekretär im Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg, Dr. Andre Baumann (4.v.l.), besuchte die Abt Mediengruppe.

Dass sich Druckereien den politischen Entscheidungsträgern präsentieren, ist eine nicht zu unterschätzende unternehmerische Aufgabe. Die Abt Mediengruppe in Weinheim konnte jetzt den Staatssekretär im Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg, Dr. Andre Baumann, sowie die Landtagsabgeordneten Julia Philippi (CDU) und Hans-Ulrich Sckerl (Grüne) bei sich im Haus begrüßen. Die beiden inhabergeführten Familienunternehmen Abt Print & Medien GmbH und aktivComm GmbH sind Unternehmen der Abt Mediengruppe.

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Ziel des Besuches war es für den Staatssekretär Dr. Baumann, sich einen Einblick zu verschaffen, wie die Abt Mediengruppe die zwölf Leitsätze der WIN-Charta umsetzt und Nachhaltigkeit und Umwelt im Unternehmen realisiert. Die WIN-Charta ist die Wirtschaftsinitiative für Nachhaltigkeit des Landes Baden-Württemberg. 2014 gehörte die Abt Mediengruppe zu den Erstunterzeichnern der WIN-Charta.

„Nachhaltiges Wirtschaften, stetige digitale Innovation und soziales Engagement prägen das Handeln des Unternehmens“, erfuhren die Politiker bei ihrem Besuch. Die Abt-Unternehmen erfüllen mehrere Qualitäts- und Umweltstandards wie ISO 9001:2015, PEFC, EMAS, FSC® und QuLS ein. So werde ökologisch mit Papieren und Kartonagen aus nachhaltiger Forstwirtschaft, mit Biofarben, mit umweltfreundlichen Maschinen und Materialien sowie mit eigenem Solarstrom produziert.

Dr. Baumann sowie die Landtagsabgeordneten Julia Philippi (CDU) und Hans-Ulrich Sckerl (Grüne) konnten sich davon überzeugen, dass Nachhaltigkeit und Umwelt bei ABT eine Herzensangelegenheit sind. „Gelebt wird der Nachhaltigkeits- und Umweltgedanke schon seit Jahrzehnten und nicht erst seit der EMAS-Validierung 2006“, machte die Unternehmensleitung deutlich. „Nachhaltiges Wirtschaften ist ein klarer Wettbewerbsfaktor“ – darin waren sich Dr. Baumann und die geschäftsführenden Gesellschafter Matthias und Michael Abt sowie ihre Vorgänger und Eltern Irmgard und Rudolf Abt einig.

Bei einem Rundgang durch die Unternehmen wurden die Aktivitäten und Umsetzung der Themen Nachhaltigkeit und Umwelt vorgestellt und diskutiert. Auch bürokratische Hürden, wie z. B. die Verpackungsverordnung, umfangreiche Ausschreibungsunterlagen für kleine Aufträge wurden von Seiten des Unternehmens angesprochen. Eine überbordende Bürokratie und Verordnungswut lähme mittelständische Unternehmen, so die Firma. Die Geschäftsleitung der ABT Mediengruppe war über die offene Kommunikation mit dem Umweltstaatssekretär und den Abgeordneten der Regierungsfraktion erfreut und wünscht sich einen weiteren konstruktiven Erfahrungsaustausch sowohl mit der Politik als auch anderen Firmen und Institutionen in Baden-Württemberg.

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