Produkt: Deutscher Drucker 12/2019
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Hohe Verluste in 2019

Xaar-Führungskräfte investieren in Aktien des Unternehmens

CEO John Mills zählt zu den drei Führungskräften, die jetzt Aktien des Unternehmens erworben haben. (Bild: Xaar)

Führungskräfte des Druckkopf-Herstellers Xaar PLC (Cambridge/Großbritannien) haben vor kurzem Aktien des Unternehmens gekauft, um – wie es heißt – ihr Engagement und ihr Vertrauen in die neue Strategie der Firma zu unterstreichen. Laut einer Mitteilung von Xaar haben CEO John Mills, CFO Ian Tichias und Chairman Andrew Herbert in der Summe 275.000 Xaar-Aktien gekauft. Von Xaar PLC sind aktuell 78,33 Mio. Aktien im Umlauf, die bei einem Kurs von 0,47 Euro (Stand 29. April 2020) eine Marktkapitalisierung von ca. 36,8 Mio. Euro bedeuten. Die vom Führungsteam jetzt erworbene Menge entspricht also etwas über 0,35 Prozent des Aktienkapitals.

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Die Investition erfolgte nach Bekanntgabe der Ergebnisse von Xaar für das Gesamtjahr 2019, das laut CEO John Mills „ein schwieriges Jahr für die Gruppe“ war – „aufgrund der Ergebnisse des Druckkopf-Geschäfts und wegen der Entscheidung, die Investition in das Dünnschicht-Segment zu benden“. Xaar PLC hat 2019 bei deutlich rückläufigem Umsatz einen Betriebsverlust vor Steuern in den fortgeführten Geschäftsbereichen von 9,8 Mio. brit. Pfund (ca. 11,25 Mio. Euro) ausgewiesen. Für das Gesamtunternehmen wurde ein Verlust vor Steuern von 69,8 Mio. brit. Pfund (80,1 Mio. Euro) ausgewiesen.

Mills versichert, das Führungsteam habe „Vertrauen in die langfristige Zukunft des Geschäfts“ und erwarte in 2020 eine Rückkehr zur Profitabilität. „Aufgrund der jüngsten Ereignisse mit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie“ sei es aber unmöglich, die Auswirkungen auf die Ergebnisse von Xaar für 2020 zu bestimmen.

Xaar entwickelt und fertigt Inkjet-Druckköpfe sowie Systeme für die Produktdekoration und den industriellen 3D-Druck. Die Xaar-Aktien werden auch an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt (WKN: 911961; Kürzel: XAR). Anfang Juli 2018 lag der Börsenkurs von Xaar bei 2,65 Euro. Er fiel – zuletzt auch in Folge des Einbruchs aller Aktienkurse in den vergangenen Wochen – bis auf ca. 0,20 Euro am 19. März 2020, erholte sich aber zwischenzeitlich auf aktuell rund 0,47 Euro.

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