Mehr als 100 Beschäftigte von Schließung betroffen

Zeitungsgruppe Thüringen schließt Druckhaus in Löbichau

Wird ab nächstem Jahr in Erfurt gedruckt: Die Ostthüringische Zeitung.

Die Druckerei war 1993 in Betrieb gegangen, das Druckvolumen habe sich jedoch seither um die Hälfte verringert. Die Auflage der Titel der Zeitungsgruppe Thüringen ist allein in den letzten beiden Jahren um rund 20.000 Ex. zurückgegangen. Laut IVW lag die verbreitete Auflage im ersten Quartal 2013 noch bei 296.940 Exemplaren.

Die beiden Druckhäuser – wie auch die gesamte Zeitungsgruppe Thüringen – gehören zur Essener Funke Mediengruppe (ehemals WAZ Mediengruppe). Auf den Rollenoffset-Druckmaschinen vom Typ KBA Express werden in Löbichau täglich zwölf Ausgaben der OTZ, drei der Thüringer Allgemeinen und zwei der Thüringischen Landeszeitung produziert. Hinzu kommen wöchentlich elf regionale Anzeigenblätter sowie Fremdaufträge. In Erfurt stehen fünf Maschinen (zehn Achtertürme, drei Sechsertürme, 98 Druckwerke) im Rheinischen Format. Hier werden die Thüringer Allgemeine, die Thüringische Landeszeitung, das Anzeigenblatt Allgemeiner Anzeiger, sowie die Tageszeitungen Freies Wort und Südthüringer Zeitung gedruckt.

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Nach der Schließung in Löbichau soll ein Großteil der dortigen Druckaufträge durch den Betrieb in Erfurt übernommen werden.

 

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