Zeller Gmelin


Alles über Zeller+Gmelin, die Produkte und Services für Drucker sowie aktuelle News zum Unternehmen: Hier auf print.de!

Das gibt’s wirklich – Zeller+Gmelin blickt als unabhängiges mittelständisches Familienunternehmen auf eine Firmengeschichte zurück, die bereits mehr als 150 Jahre andauert. Seit seiner Gründung im Jahr 1866 hat sich die Firma aus Eislingen/Fils (bei Göppingen in Baden-Württemberg) zu einem bekannten Hersteller von UV-Druckfarben, Spezialschmierstoffen und Chemie entwickelt.

Inhaltsverzeichnis:

Die Zeller+Gmelin GmbH & Co. KG

Die Zeller+Gmelin GmbH & Co. KG ist Hersteller für Schmierstoffe, Industriechemie und Druckfarben mit Sitz im baden-württembergischen Eislingen an der Fils. Die wichtigsten Daten zum Unternehmen stellt die folgende Übersicht zusammen:

Adresse: Zeller+Gmelin GmbH & Co. KG
Schlossstrasse 20
73054 Eislingen/Fils
Telefon: +49 (0) 7161 802-0
Öffnungszeiten des Werksverkaufs: Mo, Di, Do: 12 – 13 Uhr
Mi, Fr: 12 – 17 Uhr
Sa: 8 – 13 Uhr
Website: www.zeller-gmelin.de

 

Zeller+Gmelin GmbH & Co. KG in Eislingen/Fils, Hauptsitz
Der Hauptsitz der Zeller+Gmelin GmbH & Co. KG in Eislingen/Fils, nahe Göppingen (Baden-Württemberg)

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Die Geschäftsführung von Zeller+Gmelin

Die Unternehmensleitung bei Zeller+Gmelin teilen sich drei Geschäftsführer:

  • Siegfried Müller ist Geschäftsführer Marketing und Vertrieb
  • Walter Jerusalem ist Geschäftsführer Finanzen und Controlling
  • Thomas Alpers ist Geschäftsführer Technik

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Geschäftszahlen und Umsatz von Zeller+Gmelin

Die von Zeller+Gmelin aktuell veröffentlichten Zahlen einschließlich Umsatz beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2016. Sie lauten:

  • Der Umsatz beträgt ca. 260 Mio. Euro.
  • Erwirtschaftet wurde er zusammen mit 16 Tochtergesellschaften in zwölf Ländern.
  • Weltweit sind 908 Mitarbeiter beschäftigt, wovon mehr als die Hälfte (536 Mitarbeiter) am Hauptsitz in Eislingen arbeitet.
  • Die Firma beliefert Kunden in 80 Staaten der Welt.
  • In den Exporten machen Druckfarben mit rund 70 % den größten Anteil aus.
  • Die weiteren Exportanteile sind: Schmierstoffe mit rund 45 % und Chemikalien mit rund 25 %.
Aktuellen Zahlen von Zeller+Gmelin (2016)
Die aktuellen Zahlen von Zeller+Gmelin beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2016.

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Innovation in der Produktion: Die vollautomatische Farbdosierung

Die Einführung eines neuen Dosiersystems bei Zeller+Gmelin hatte vielfältige Einsparungen zur Folge:

  • Der Rohstoffschwund wurde um 8 bis 10 t pro Jahr reduziert, das entspricht Einsparungen von 40.000 bis 60.000 Euro.
  • Die Nachtschicht ist weggefallen, dadurch wurde ein Drittel an Energie eingespart.
  • Die Rohstoffbelieferungen wurden durch kompaktere Gebindeeinheiten reduziert, dadurch sanken die CO2-Emissionen der Wareneingangslogistik um 20 %.
  • Die Abwärme der Produktionsanlagen wird über eine Wärmepumpe im Kühlwasserkreislauf zur Raumluft-Beheizung und als Prozesswärme in der Dosieranlage genutzt.

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Zeller+Gmelin erleben: Tag der offenen Tür in Eislingen und Messen

Im Herbst 2018 lädt Zeller+Gmelin wieder zum Tag der offenen Tür: Am Samstag, den 22. September öffnet der Stammsitz in Eislingen an der Fils seine Pforten für interessierte Besucher. Darüber hinaus ist das Unternehmen in diesem Jahr auf zwei Messen präsent:

  • Interforst 2018: 18. – 22. Juli auf dem Messegelände München
  • Automechanika 2018: 11. – 15. September auf der Messe Frankfurt

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Der Werksverkauf von Zeller+Gmelin

Im Werksverkauf von Zeller+Gmelin in Eislingen/Fils können Produkte aus den folgenden sechs Bereichen direkt gekauft werden:

  1. Motorenöle
  2. Getriebeöle
  3. Sägekettenöle
  4. Hydrauliköle
  5. Schmierfette
  6. Reiniger

Der Werksverkauf befindet sich am Hauptsitz des Unternehmens in der Schlossstraße 20 in Eislingen/Fils. Geöffnet hat er am Montag, Dienstag und Donnerstag von 12 bis 13 Uhr, am Mittwoch und Freitag von 12 bis 17 Uhr und am Samstag von 8 bis 13 Uhr.

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Die Produkte von Zeller+Gmelin für Drucker

Heute umfassen die Produkte von Zeller+Gmelin für Drucker neben konventionellen UV-Produkten auch zahlreiche weitere Farbsysteme, die für die Elektronenstrahlhärtung (ESH) sowie die LED-UV- und LE-UV-/HUV-Technologie konzipiert sind und aktuell einen wichtigen Stellenwert in der Entwicklung einnehmen. Das Angebot an UV-Systemen konzentriert sich aktuell auf die folgenden vier Marktsegmente:

Verpackungen: Formkörper wie Becher und Tuben sowie flexible Verpackungen und Faltschachteln für den Pharma-, Food- und Non-Food-Bereich
Etiketten: selbstklebende Etiketten, In-Mould-Etiketten und Schrumpf-Sleeves für den Pharma-, Food- und Non-Food-Bereich
Commercials: Mailings, Formulare, Werbedrucksachen, Poster und Broschüren
Metalldekoration: Aerosoldosen, Tuben und Flaschen aus Aluminium, zweiteilige und dreiteilige Dosen, Kronkorken, Drehverschlüsse etc.

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Druckfarben für Formkörper

Bei den Druckfarben für Kunststoff-Formkörper (Becher, Tuben, Deckel, Eimer etc.) sieht sich die Firma aktuell als Marktführer. Nach Informationen des Unternehmens sind in Deutschland beispielsweise 80 % der Jogurt-Becher mit Farben von Zeller+Gmelin bedruckt. Dieser stark spezialisierte Bereich stellt hohe Ansprüche an die Farben.

Das über die Jahre erarbeitete Fachwissen und die gesammelten Erfahrungen fließen auch in die Entwicklung von Druckfarben für flexible Verpackungen und Faltschachteln ein. Auch im Etikettendruck, für den der Eislinger Spezialist ein komplettes Produktprogramm für Selbstklebe- und In-Mould-Etiketten sowie Shrink-Sleeves anbietet, zählt Zeller+Gmelin zu den bekannten Herstellern.

Ein weiterer wichtiger Markt ist die Bedruckung von Metallverpackungen, die beispielsweise Getränke- und Spraydosen, Tuben, Flaschen und Konservendosen sowie Deckelverschlüsse und Kronkorken umfassen.

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Zahlen und Fakten zur Farbproduktion

Zeller+Gmelin produziert pro Jahr insgesamt rund 40 UV-Grundfarbserien mit 16 Grundfarben. Von der Summe von etwa 3.000 t UV-Farben entfallen:

  • 900 t auf Flexofarben
  • knapp 900 t auf Offsetfarben
  • 450 t auf Formkörper-Druckfarben für den indirekten Buchdruck
  • 80 t auf Blechdruckfarben
  • 30 t auf Siebdruckfarben

Der Anteil an Low-Migration-Farben liegt zwischen 30 und 40 %, Tendenz steigend. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Produktionsmenge innerhalb der letzten zehn Jahre mehr als verdoppelt hat, und das mit der gleichen Zahl von Mitarbeitern.

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Unterstützung für Drucker: Technical Service Center (TSC)

Zeller+Gmelin bündelt das anwendungstechnische Know-how im eigens zu diesem Zweck eingerichteten Technical Service Center (TSC). Dahinter steht ein Team aus Anwendungstechnikern und Druckspezialisten, die allesamt aus der Praxis kommen. Somit sind sie mit den Herausforderungen im Drucksaal bzw. an der Druckmaschine vertraut. Die enge Verknüpfung des TSC mit dem Entwicklungslabor sorgt zudem dafür, dass alle Informationen über die Anforderungen seitens der Endanwender direkt in den Entwicklungsprozess einfließen und so im Idealfall heute schon Lösungen für den Bedarf von morgen entstehen.

Zeller+Gmelin: Qualitätsprüfung
Qualitätsprüfung bei den Druckfarben mit einem Andruckgerät im Labor von Zeller+Gmelin (Bild: Zeller+Gmelin)

Die anwendungstechnische Betreuung der Kunden geht mehr und mehr über den Druckprozess hinaus. Oft genug reicht die Prozessberatung von der Vorstufe bis zur Weiterverarbeitung. Wachsender Bedarf besteht in Zukunft außerdem in den folgenden Bereichen:

  • individuelle Schulung von Kundenmitarbeitern
  • Aufbau von Farbmetriksystemen oder kompletten Farbmischsituationen einschließlich Qualitätskontrolle
  • Unterstützung der Anwender durch das Bereitstellen von Analysemethoden auf dem aktuellen Stand der Technik

Gerade der zuletzt genannte Aufgabenbereich rückt aufgrund der wachsenden Aufmerksamkeit der Verbraucher und zunehmender gesetzlicher Regelung vor allem im Lebensmittelbereich immer stärker in den Vordergrund. Unter dem Strich bietet Zeller+Gmelin seinen Kunden flexible Service-Pakete, die verschiedene Leistungen beinhalten, dies sind etwa:

  • Systeme für Farbmanagement, Farbmetrik oder Farbdosierung
  • Mischlisten
  • Trainings- und Schulungsprogramme
  • Spezialprodukte

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Rückblick: Mehr als 150 Jahre Zeller+Gmelin

Die Gründung von Zeller+Gmelin fand vor mehr als 150 Jahren statt: Am 23. Februar 1866 ließen der Eisenbahningenieur Albert Zeller und der Apotheker Paul Gmelin ihre offene Handelsgesellschaft und Schieferölfabrik eintragen. Ihr Ziel war es, die Schiefersteilhalden in Groß-Eislingen zur Destillation und Gewinnung von Öl zu nutzen, das in Lampen und Heizungen zum Einsatz kommen sollte.

Mit dem Aufkommen der Kohle als Heizmittel verlagerte sich der Schwerpunkt ihres Geschäfts auf die Herstellung von Schmiermitteln – sie waren mit der zunehmenden Bedeutung der Eisenbahn mehr und mehr gefragt. Heute ist die Marke Divinol für Schmierstoffe in den Bereichen Automotive sowie Land und Forst ein Begriff. Mit zunehmender Motorisierung wuchs auch der Bedarf nach Mineralölprodukten. Dem kam Julius Zeller nach, der älteste Sohn von Firmengründer Albert Zeller: Er gründete 1898 auf dem heutigen Firmengelände an der Haupteisenbahnlinie von Stuttgart nach Ulm eine Benzinraffinerie.

Die Ölkrise führte zu einer Neuausrichtung, der Zeller+Gmelin bis heute treu geblieben ist: “Weg vom Massengeschäft, hin zur Eigenproduktion von Spezialitäten”, so beschreibt Siegfried Müller, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, die Firmenstrategie. Im Geschäftsbereich Druckfarben war die Ausrichtung auf Nischenmärkte und vor allem die Konzentration auf das Entwickeln von UV-Produkten eine wichtige Grundlage für die Zukunft des Unternehmens. Mit der UV-Härtung von Farben und Lacken befasst sich der Hersteller seit 1970. 1996 folgte die Grundsatzentscheidung, das gesamte Geschäft auf den Wachstumsmarkt der strahlenhärtenden Farbsysteme auszurichten.

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Die Stellenangebote von Zeller+Gmelin

Die Stellenangebote von Zeller+Gmelin finden Sie auf der Webseite des Unternehmens, wenn Sie die folgenden drei Schritte gehen:

  1. im Hauptmenü links oben auf “Unternehmen” gehen
  2. dann klappt ein Untermenü aus
  3. dort auf “Karriere” klicken

So gelangen Sie auf eine Seite mit den aktuellen Stellenangeboten und freien Ausbildungsplätzen des Unternehmens.

⇒ Alle Stellenangebote der Druckbranche finden Sie im print.de-Stellenmarkt.

Hier können Sie nach Beruf, Branche oder Firma sowie Arbeitsort filtern.

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Artikel unter Verwendung eines Beitrags von Frank Lohmann.

Erstmals erschienen 2016, letzte Aktualisierung 17.09.2018.