Härtig übernimmt „komplette Verantwortung“ bei Vogt Spezialdruck
von Redaktion,
Holger Vogt (li.) mit Sebastian Härtig.(Bild: Vogt Spezialdruck)
Nach 40 Jahren als Geschäftsführer im Familienbetrieb Vogt Spezialdruck GmbH (Hessisch-Lichtenau) hat Holger Vogt „die komplette Verantwortung“ an den neuen Gesellschafter und Geschäftsführer Sebastian Härtig weitergegeben. Gleiches gilt für das Tochterunternehmen CF Card Factory GmbH. Dies teilte Holger Vogt jetzt via Linkedin mit.
Der Nachfolgeprozess bei Vogt hatte bereits am 1. November 2024 mit dem Eintritt Härtigs als Geschäftsführender Gesellschafter in das Unternehmen begonnen. „Für mich war es von Anfang an wichtig, die Nachfolge frühzeitig und sorgfältig zu regeln“, erklärt Holger Vogt. „Die langfristige Stabilität des Unternehmens, die Sicherheit unserer Arbeitsplätze und die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden stehen für mich an erster Stelle. Mit Sebastian Härtig habe ich jemanden gefunden, der nicht nur die erforderliche Erfahrung und Kompetenz, sondern auch die Leidenschaft mitbringt, das Unternehmen weiterzuführen.“
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Sebastian Härtig brachte bei seinem Eintritt bei Vogt bereits mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Druck- und Medienbranche mit und war zuvor maßgeblich daran beteiligt, eine regionale Druckerei zu transformieren und deren Nachfolge aktiv zu gestalten.
Die 1897 gegründete Vogt Spezialdruck GmbH ist im Bereich UV-Offsetdruck, Siebdruck und Digitaldruck tätig und ist für ihre innovativen Lösungen bekannt – besonders in den Bereichen Point of Sale, Promotion, Merchandising und Smart Cards. Mit der Tochterfirma CF Card Factory GmbH ist Vogt nach eigenen Angaben der größte Hersteller von Plastikkarten in Deutschland.
Zum schrittweisen Rückzug aus seiner Firma schreibt Holger Vogt: „Der Nachfolgeprozess, der bereits am 1. November 2024 begann, erreicht damit einen weiteren geplanten Schritt – und ich begleite die Unternehmen noch einige Zeit bei Projekten, Innovationen und strategischen Themen. Diese Entscheidung der Nachfolge ist in der Corona-Zeit gereift. Was normalerweise 5 bis 10 Jahre dauert, haben wir mutig, schnell und erfolgreich umgesetzt. Ein besonderer Dank gilt meiner Frau Elke, die mich 35 Jahre begleitet und die über 20 Jahre die Finanzen geführt hat. Ihre Arbeit und ihr Vertrauen hat mir den Rücken freigehalten – und unser Familienunternehmen wesentlich geprägt. Danke, Elke. Nach über 2,5 Millionen Kilometern im Außendienst und unzähligen 12 bis 18 Stunden-Tagen ist es Zeit, in einen neuen Lebensrhythmus zu wechseln – nicht abrupt, sondern bewusst. Kein Ende. Ein Übergang.“
Weiter heißt es: „Die verbleibenden Unternehmen der früheren Unternehmensgruppe Vogt richten wir neu aus.“