Leipziger Typotage 2026 beschäftigen sich mit dem Zusammenspiel von Schrift und Klang
von Redaktion,
Die Leipziger Typotage 2026 im Museum für Druckkunst Leipzig stellen das Zusammenspiel von Schrift und Klang in den Mittelpunkt.(Bild: Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst Leipzig e. V.)
Zum 30. Mal finden die Leipziger Typotage statt. Im Mittelpunkt steht diesmal die Frage, wie Schrift und Klang zusammenwirken – und wie wir Typografie nicht nur sehen, sondern auch „hören“ können.
Vom 17. bis 19. April 2026 laden die Leipziger Typotage ins Museum für Druckkunst Leipzig ein. Die Veranstaltung feiert ihr 30. Jubiläum und stellt das Thema „The Sound of Type“ in den Mittelpunkt. Dabei geht es um die Verbindung von Schrift und Klang und um die Frage, wie Typografie über das Visuelle hinaus wahrgenommen wird.
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Ein Klang kann berühren, irritieren oder verbinden – ähnliche Wirkungen werden auch der Typografie zugeschrieben. Die Veranstalter greifen diesen Gedanken auf und betrachten Schrift als etwas, das Rhythmus, Tempo, Lautstärke und Pausen haben kann. Im Fokus steht, wie diese Eigenschaften unsere Wahrnehmung beeinflussen und welche Rolle Stimme, Sprache und musikalische Aspekte dabei spielen.
Renommierte Referentinnen und Referenten beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Sie zeigen, welche akustischen und sprachlichen Qualitäten in Buchstaben, Wörtern und Schriften stecken und wie sich diese auf Gestaltung und Rezeption auswirken.
Wer sich intensiver mit den Inhalten vergangener Typotage beschäftigen möchte, findet Videomitschnitte der Vorträge online.
Videohinweis: Mitschnitte früherer Vorträge sind auf YouTube verfügbar.