Kulturelles Bildungsangebot für Kinder und Schulklassen
Musik auf Banknoten: Mitmachprogramm im Museum für Druckkunst
von Redaktion,
Opernsängerin Jenny Lind (1820-1887), National Bank of Sweden, 50 Kronor, 1996.(Bild: Giesecke+Devrint Stiftung)
Wie lassen sich Musik und Gestaltung auf einem Geldschein verbinden? Ein Begleitprogramm zur Sonderausstellung im Museum für Druckkunst geht dieser Frage nach und richtet sich an Kinder, Familien und Schulklassen. Neben dem Blick auf historische Banknoten steht vor allem das eigene Gestalten und Drucken im Mittelpunkt.
Zwischen dem 12. Februar und 10. Mai 2026 zeigt das Museum für Druckkunst die Ausstellung „Die Welt der Musik auf Banknoten – ein visuelles Konzert“. Banknoten aus der Sammlung der Giesecke+Devrient Stiftung geben Einblick in die Verbindung von Musik, Kultur und nationaler Identität. Das dazugehörige Begleitprogramm greift diese Inhalte auf und übersetzt sie in praktische Angebote.
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Für Kinder ab sechs Jahren werden Workshops angeboten, in denen sie zunächst die Motive auf den Geldscheinen erkunden. Im Anschluss entwerfen sie eigene Geldscheine. Ausgangspunkt sind persönliche Bezüge wie Lieblingslieder, Instrumente oder Konzerterinnerungen. Die Entwürfe werden zeichnerisch umgesetzt.
Ein weiterer Workshop legt den Fokus auf die Drucktechnik. Hier stehen die Maschinen selbst im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden hören auf die Abläufe und Geräusche beim Drucken und beziehen diese Eindrücke in ihre Gestaltung ein. Rhythmus und Bewegung werden so Teil des eigenen Motivs.
Auch Schulklassen ab der dritten Jahrgangsstufe können das Angebot nutzen. In einem rund zweieinhalbstündigen Programm setzen sie sich zunächst mit der Gestaltung von Banknoten auseinander. Im praktischen Teil entwerfen sie eigene Motive und drucken diese auf historischen Pressen im Museum.
Die Angebote finden an festen Terminen im Februar und März statt und sind sowohl für Gruppen als auch für Familien konzipiert. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.