brunner und Buskro präsentieren neue Lösungen für Mailing und Kennzeichnung
von Redaktion,
Nicolai Brunner, geschäftsführender Gesellschafter der brunner GmbH, an einem Buskro-Argo-Inkjet-System zur Kennzeichnung von Versandverpackungen.
Kennzeichnungslösungen für Kartonverpackungen standen im Mittelpunkt des Messeauftritts der brunner GmbH aus Altdorf bei Nürnberg auf der interpack 2026. Das 2007 gegründete, inhabergeführte Unternehmen ist Generalvertriebspartner des kanadischen Herstellers Buskro und präsentierte gemeinsam mit diesem in Halle 8b dessen neuestes System: den Buskro Argo, einen Industrie-Inkjet-Drucker, der speziell für den Hochgeschwindigkeitsdruck von variablen Daten auf Wellpapp- und Kartonverpackungen entwickelt wurde.
Versandverpackungen – on Demand und mehrseitig bedruckt
Am Stand demonstrierte der geschäftsführende Ge-sellschafter Nicolai Brunner und sein Team live, was das System leistet: Auf einem Förderband durchliefen aufgerichtete Kartons die Druckmodule, die in einem Durchgang sowohl auf der Oberseite als auch auf den Seitenflächen der Boxen druckten. Die Palette der Druckbilder reichte dabei von Barcodes und QR-Codes über variablen Text und Logistikkennzeichnungen bis hin zu Grafiken in hoher Auflösung wie zum Beispiel Produktabbildungen. Für Betriebe, die heute mit vorgedruckten Kartons arbeiten, bietet das System eine interessante Alternative: Durch den Direktdruck lassen sich Lagerbestände von Verpackungen reduzieren, da ein und dasselbe Format bei Bedarf unterschiedlich bedruckt werden kann. Und das ab Stückzahl 1. So lassen sich vollständig dynamische Verpackungsworkflows realisieren. Ergänzt wurde die Argo-Demonstration durch RFID-Lösungen von Buskro für die Kodierung, Kennzeichnung und das Lesen von RFID-fähigen Etiketten und Verpackungen. Sie adressieren die wachsende Nachfrage nach artikelgenauer Rückverfolgbarkeit, Authentifizierung und Supply-Chain-Transparenz.
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Als Generalvertriebspartner präsentierte brunner sich auf der interpack gemeinsam mit Buskro (von links): Helmut Brunner, Nicolai Brunner (beide geschäftsführende Gesellschafter), Stefan Mazur und Francesco Sorrentino (beide Vertrieb).
Flexibler Umschlagdrucker
Ein weiteres Exponat war das Inkjet-Printsystem Astrojet SP2 für Versandumschläge. Es verwendet neueste HP-Druckkopftechnologie und bietet eine Produk-tionsrate von 9.500 Umschlägen pro Stunde. Druckereien können damit ihr Leistungsspektrum erweitern, um umfangreiche Aufträge in kürzester Zeit zu bewältigen. Die Fähigkeit, Medien mit Stärken bis zu 12,5 mm bei einer Genauigkeit von bis zu einem Millimeter zu verarbeiten, eröffnet zusätzliche Einsatzmöglichkeiten.
Noch mehr Flexibilität bietet Astrojet SP2 dadurch, dass es nicht nur als Standalone betrieben werden kann, sondern auch inline direkt nach einer Kuvertiermaschine. Dadurch werden Versandmedien im laufenden Produktionsprozess bedruckt, ohne Zwischenlagerung oder Medienwechsel. Das verkürzt die Durchlaufzeiten, macht den gesamten Ablauf kompakter und steigert die Effizienz. Gedruckt wird randlos in CMYK mit wasserbasierten Pigmenttinten und einer Auflösung von bis zu 1.200 x 1.200 dpi. Hier spielt der von AMC entwickelte Treiber mit integrierten Farbprofilen und optionaler RIP-Software seine Stärken aus. Hochwertiger Vollfarbdruck spielt für den Wettbewerb im Bereich Versandmedien eine immer wichtigere Rolle. Die brunner GmbH vertritt neben Buskro auch die Marken Kirk-Rudy, Astro Machine und BBI Italy und deckt damit ein breites Spektrum an Eindruck- und Kennzeichnungsaufgaben ab – von der Mailingverarbeitung über Etikettierung bis zur Verpackungskennzeichnung.
Das Drucksystem Astrojet SP2 von Astro Machine bringt hochwertigen Vierfarbdruck auf triste Versandumschläge und kann auch inline positioniert werden.