Produkt: Deutscher Drucker 14-15/2019
Deutscher Drucker 14-15/2019
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Liquidität "unbefriedigend"

Heidelberg steigert Umsatz im zweiten Quartal

Eingang zum Hauptstandort der Heidelberger Druckmaschinen AG in Wiesloch.(Bild: Heidelberger Druckmaschinen AG)

Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Juli bis September) den Quartalsumsatz gegenüber Vorjahr um neun Prozent auf 622 Mio. Euro gesteigert. Beim Auftragseingang gab es ein geringes Plus von ein Prozent auf 648 Mio. Euro.

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Impulse erhielt das Geschäft nach Angaben des Unternehmens vor allem aus der fortschreitenden Digitalisierung von Prozessen im Kerngeschäft Bogenoffset, das derzeit vor allem in den USA und in China für steigende Umsätze sorge. Positiv beigetragen hätten auch die digitalen Geschäftsmodelle beispielsweise aus den Subskriptionsangeboten und ein zunehmend höherer Anteil an wiederkehrenden Umsätzen aus Vertragsgeschäft und E-Commerce. So stieg der Anteil des Subskriptionsgeschäfts am Auftragsbestand auf über zehn Prozent. Mittelfristig will Heidelberg rund ein Drittel des Gesamtumsatzes aus wiederkehrendem Geschäft generieren, um unabhängiger von konjunkturellen Schwankungen zu werden.

Für “eine nachhaltige Ergebnissicherung” will der Druckmaschinenhersteller unter anderem seine Organisations- und Führungsstruktur weiter verschlanken. In diesem Zusammenhang wird auch der Vorstand verkleinert und Stephan Plenz, Vorstand Technik und verantwortlich für das Segment Heidelberg Digital Technology, verlässt das Unternehmen zum Ende seines laufenden Vertrags im Juni 2020 – wie es heißt “im beiderseitigen Einvernehmen”.

Um die “unverändert unbefriedigende Situation”, so Heidelberg, bei der Liquidität zu verbessern, sollen geplante Investitionen um rund 20 Mio. Euro gesenkt werden. Daneben sollen “Optimierungen von Durchflusszeiten und von Bestandshöhen sowie Verbesserungen beim Forderungsmanagement” für eine Reduzierung des gebundenen Kapitals sorgen.

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