Unternehmensorganisation

Xerox Holdings Corporation ordnet weltweiten Print-Vertrieb neu

(Bild: Xerox)

Xerox stellt seinen globalen Print-Vertrieb neu auf. Ein einheitliches Modell, klare regionale Zuständigkeiten und neue Führungsteams sollen Abläufe vereinfachen und den Fokus auf zentrale Märkte stärken. Was sich konkret ändert und welche Folgen das für Europa und den DACH-Raum hat, zeigt dieser Überblick.

Xerox hat eine neue globale Vertriebsstruktur für den Druckbereich angekündigt. Sie soll ab dem zweiten Quartal 2026 gelten. Ziel ist es, den Vertrieb weltweit besser zu bündeln, regionale Besonderheiten stärker zu berücksichtigen und effizienter zu arbeiten. Gleichzeitig will das Unternehmen seine Position in wichtigen Märkten festigen und neue Wachstumsfelder erschließen.

Anzeige

Kern der Neuausrichtung ist ein integriertes Vertriebsmodell. Es soll Doppelstrukturen abbauen, die Zusammenarbeit mit Partnern stärken und die Kosten im Service senken. Neben klassischen Printlösungen stehen dabei auch IT Solutions, digitale Services und der Produktionsdruck im Fokus.

Das neue Go-to-Market-Modell teilt den Print-Vertrieb in drei Regionen auf: Nordamerika, Westeuropa und den Bereich „Rest der Welt“. Ergänzt wird die Struktur durch eine globale Einheit für Production Print Services sowie spezialisierte Teams für Distribution und Inside Sales.

In Nordamerika und Westeuropa setzt Xerox auf ein einheitliches Segmentierungsmodell. Der Direktvertrieb konzentriert sich auf große Unternehmens- und Firmenkunden. Partner übernehmen den Hardware-Vertrieb und die Betreuung kleiner und mittlerer Unternehmen. Unterstützt werden sie dabei vom Inside Sales. Dieses Modell soll für mehr Klarheit, bessere Skalierbarkeit und einfachere Abläufe sorgen.

Für den Bereich Graphic Communications führt Xerox einen eigenen Rahmen für den Marktzugang ein. Damit will das Unternehmen sein überarbeitetes Portfolio im Produktionsdruck gezielter am Markt platzieren.

Der Bereich „Rest der Welt“ wird organisatorisch aufgeteilt. Eine eigenständige Einheit für den asiatisch-pazifischen Raum soll das Wachstum in wichtigen Märkten beschleunigen und die Zusammenarbeit mit Partnern ausbauen. Die übrigen Regionen werden unter „International Operations“ zusammengefasst. Dort setzt Xerox auf ein hybrides Modell, das Kosten im Blick behält und zugleich ausgewählte Wachstumschancen nutzt.

Begleitet wird die neue Struktur von mehreren personellen Veränderungen auf globaler Ebene. Die neuen Führungskräfte übernehmen unter anderem Verantwortung für Managed Accounts, Channel-Strukturen, Distribution sowie den Produktionsdruck.

Auch im DACH-Raum gibt es Anpassungen. Michael Lang führt künftig die Channel- und Behördenorganisation von Xerox und Lexmark zusammen. Holger Wadewitz übernimmt die Verantwortung für das neue Named-Account-Team in der Region. Zusätzlich wird Melanie Goddard die Bereiche Global Accounts, regionale Service-Manager und Alliances innerhalb der Named-Accounts-Organisation für Westeuropa leiten.

Mit der neuen Vertriebsstruktur will Xerox seine Organisation klarer ausrichten und die Voraussetzungen für eine einheitlichere Marktbearbeitung schaffen.