Schnelle Zuschnitte für DTF

Themediahouse zeigt die Verarbeitung transluzenter Folien mit dem Motioncutter

Themediahouse-Geschäftsführer Jörg Scheffler zeigt ein typisch transluzentes Folienmaterial, das keinerlei Problem für den Motioncutter darstellt.

Die Firma Themediahouse hat schon häufig Speziallösungen für ihren Motioncutter vorgestellt. Das digitale Highspeed-Lasersystem schneidet, schlitzt, graviert, nutet oder perforiert Druckbogen von 50 bis 500 g/m² ebenso wie 3D-Objekte bis 150 mm Höhe – und das vollautomatisch. In diesem Fall aber kommen transluzente Folien als spezielles Bearbeitungsmaterial zum Einsatz. Weder die Sensoren noch das patentierte Laser-Förderband mit Vakuumtechnik des Motioncutter kennen hier Einschränkungen bei der Verwendung von transluzentem PET-Material.

Bestes Beispiel: der DTF-Druck

DTF-Druck (Direct-to-Film) ist ein digitales Textiltransferverfahren, bei dem ein Motiv auf eine beschichtete Transferfolie gedruckt und anschließend mittels Hitze auf ein Textil übertragen wird. Dieses transluzente PET-Material kann mit dem Motioncutter von großen Bögen auf die benötigten Formen zugeschnitten werden, wobei ein perforierter Teil zum Abtrennen eines QR-Codes dienen kann.

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Anwendungen mit Verwendung transluzenter Folien können mit dem Motioncutter sehr effizient verarbeitet werden.

„Hier fordert der Markt Volumen“, berichtet Jörg Scheffler, Themediahouse-Geschäftsführer. „Herkömmliche XY-Plotter, um zum Beispiel T-Shirts zu produzieren, sind langsam – der Motioncutter ist da je nach Aufgabe 150–300 Mal schneller und beseitigt den Flaschenhals nach dem Drucken. Ein Motioncutter egalisiert ohne Schwierigkeit gleich mehrere XY-Systeme und reduziert dabei die Betriebskosten deutlich.“

Zuschnitte können beliebig angeordnet werden. Perforierte Teile dienen zum Abtrennen eines QR-Codes.

Automatisierte und hocheffiziente Produktionsprozesse sind realisierbar

Laut Kundenaussage liegt die Bearbeitungsqualität des Motioncutter dabei über der bisher erzielten Qualität, da der Laser die Kanten der Folie sehr glatt schneidet und keine Rückstände nach dem Hitzetransfer auf dem Textil zurückbleiben. Durch das nutzenoptimierte Ausschießen der Aufträge können bei gleicher Fläche rund 35% mehr Aufträge platziert werden. Durch den vollautomatischen Wechsel der Schneidform per Codelesung wird jeder Bogen individuell bearbeitet – ohne Reduzierung der Verarbeitungsgeschwindigkeit. Die integrierte Entgittereinheit entfernt die Matrix der Folien automatisch und liefert das sofort verkaufsfähige Produkt – ganz ohne Nacharbeit. Zur Produktionskontrolle kann von jedem bearbeiteten Bogen ein XML-Report bereitgestellt werden, mit dem sich der Produktionsstatus automatisch aktualisieren und nachvollziehen lässt.

Das digitale Highspeed-Lasersystem Motioncutter der zweiten Generation mit Stapelanleger.

Mit der zusätzlichen Eigenschaft, transluzentes Material verarbeiten zu können, eignet sich der Motioncutter somit auch für Dienstleister außerhalb der grafischen Industrie.

Kontakt:

Motioncutter
www.motioncutter.com/de