Ausbau des Portfolios in der Islamwissenschaft

De Gruyter übernimmt Klaus Schwarz Verlag

Der Berliner Wissenschaftsverlag De Gruyter übernimmt den Klaus Schwarz Verlag.

Der Wissenschaftsverlag De Gruyter (Berlin) übernimmt zum 1. April 2019 den ebenfalls in Berlin ansässigen Klaus Schwarz Verlag (KSV). Dies gab De Gruyter in einer Unternehmensmitteilung bekannt.

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Der KSV wurde 1969 von dem Turkologen Klaus Schwarz in Freiburg gegründet. Wenige Jahre später wurde der Verlagssitz nach Berlin verlegt. 1989 übernahm der Islamwissenschaftler Gerd Winkelhane die Geschäftsführung.

Nach dem überraschenden Tod von Gerd Winkelhane im September 2018 entschied die nachfolgende Geschäftsführung, die GmbH nicht dauerhaft weiterführen zu wollen und suchte ein passendes Zuhause für die Werke des Klaus Schwarz Verlags. Dieses hat sie in De Gruyter gefunden.

Die Akquise sei für De Gruyter wichtig für den strategischen Ausbau des Portfolios in der Islamwissenschaft. Der Klaus Schwarz Verlag publiziert Werke auf den Gebieten Islamwissenschaft, Arabistik, Iranistik, Turkologie, Osmanistik und Mittelasienstudien. Mit einer Backlist von über 600 publizierten Titeln erscheinen jedes Jahr rund 15 neue Buchtitel. Besonders bekannt sind die „Islamkundlichen Untersuchungen“ mit über 330 Bänden. Darüber hinaus kooperiert der KSV mit Einrichtungen wie dem Leibniz-Zentrum Moderner Orient und dem Orient-Institut Beirut der Max-Weber-Stiftung.

 

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