Produkt: Deutscher Drucker 1/2021
Deutscher Drucker 1/2021
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Aumüller und Meinders&Elstermann berichten über Erfahrungen mit dem P-Stacker

Heidelberg: Autonome End-to-End-Produktion

Meinders & Elstermann hat drei Stahlfolder-Falzmaschinen mit je einen P-Stacker ausgestattet. Das Unternehmen will die Overall Equipment Effectiveness (OEE) über den gesamten Produktionsprozess hinweg von 40 auf 60 Prozent steigern.(Bild: Heidelberger Druckmaschinen AG)

Das Konzept des „Smart Print Shop“ mit autonomen Drucken durch „Push-to-Stop“ hat Heidelberg schon länger auf der Agenda. Mit seinen Hochleistungsfalzmaschinen und dem Absetzroboter Stahlfolder P-Stacker ist jetzt auch die autonome End-to-End-Produktion möglich.

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Bei der Aumüller Druck GmbH & Co. KG in Regensburg und bei der Meinders & Elstermann GmbH & Co. KG in Belm ist der P-Stacker seit mehreren Monaten im Einsatz. In beiden Akzidenzbetrieben beschleunigt er eine industrielle Produktion im Push-to-Stop-Modus weiter. Dafür haben beide Betriebe ihre Prozesse durchgängig in die Prinect-Technologie von Heidelberg integriert. Das gilt sowohl für eine automatisierte Steuerung und Überwachung der Produktion wie auch in entgegengesetzter Richtung für das Erfassen der Betriebsdaten.

Bei Aumüller Druck beispielsweise prägen große Volumen, gesplittet in viele kleine Teilauflagen, die Auftragsstruktur. Das Unternehmen produziert auf vier Speedmaster-Bogenoffsetmaschinen im Push-to-Stop-Betrieb, gefalzt wird auf fünf Hochleistungsfalzmaschinen, zwei Stahlfolder TX 82 und drei Stahlfolder TX 96, die 2014 und 2016 in Betrieb gegangen sind. Auf allen fünf Taschenfalzmaschinen führt ein PFX-Anleger die Bogen dem Falzsystem in unterschuppter Formation zu. Mit den Stahlfolder-TX-Maschinen habe das Unternehmen die Leistung von bisher  40.000 Bogen pro Schicht auf 80.000 Bogen verdoppelt. Mit dem P-Stacker wurde die Produktionsleistung noch einmal um rund 25 Prozent, erhöht.

Meinders & Elstermann hat jüngst zwei Stahlfolder TX 96 sowie eine Stahlfolder TH 82-P mit je einem P-Stacker ausgerüstet. Damit wurde die letzte Lücke in einem nahezu durchgängig automatisierten Prozess geschlossen. Dank des Roboters kann der Push-to-Stop-Betrieb auf den Falzmaschinen vollumfänglich genutzt werden. „Damit wollen wir die Overall Equipment Effectiveness (OEE) über den gesamten Produktionsprozess hinweg von 40 auf 60 Prozent steigern“, sagt Jens Rauschen, Geschäftsführer bei Meinders & Elstermann. Die Produktionen auf den zwei Stahlfolderm TX 96 werden dabei von nur einer Person überwacht, der Mitarbeiter auf der Stahlfolder TH 82-P arbeitet parallel zur Falzmaschine auf einer Polar-Pace-Schneidanlage.

Wie genau der Workflow in beiden Unternehmen aussieht und welche Rolle die neue Robotertechnik dabei einnimmt, lesen Sie in einem ausführlichen Beitrag in Deutscher Drucker 14/2021. Das Heft kann im print.de-Shop bestellt werden.

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