Gemeinschaftsstand mit Oberflächenspezialist Plasmatreat auf der Inprint 2018 in Mailand

Heidelberg zeigt vollflächiges Bedrucken komplexer Objekte

Mit der Omnifire 1000 sollen sich künftig auch komplexe Objekte vollflächig und nahtlos (Bahnanschluss) individuell bedrucken lassen.

Für Markenartikler und industrielle Hersteller eröffnen sich mit der Option, hochwertige Massenartikel individuell aufzuwerten und damit Konsumenten bzw. Kunden ganz persönlich anzusprechen, attraktive neue Geschäftsmodelle. Vor diesem Hintergrund zeigt die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) auf der Inprint 2018 (20. bis 22. November) in Mailand auf einem Gemeinschaftsstand mit ihrem Partner Plasmatreat Möglichkeiten auf, Objekte individuell zu veredeln bzw. zu bedrucken. Präsentiert wird die Omnifire-Technologie mit den Modellen Omnifire 250 bzw. 1000. Damit lassen sich dreidimensionale Objekte jeglicher Form und unterschiedlichster Materialien individuell bedrucken.

Beide Modelle können in industrielle Fertigungsprozesse und Online-Marketingkampagnen integriert werden. So hat beispielsweise der Pilotanwender und Automobilzulieferer Ritzi Lackiertechnik GmbH das Inkjetsystem in seinen industriellen Produktionsprozess integriert.

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Seit ihrer Vorstellung am selben Ort vor genau zwei Jahren sei besonders die Omnifire 1000 dahingehend weiterentwickelt worden, dass sie künftig das vollflächige und nahtlose Bedrucken auch komplexer Formen ermöglichen soll, ohne dass Übergänge bzw. Anschlüsse der durch die Druckköpfe festgelegten Bahnbreite sichtbar sind, so Heidelberg. Möglich werde dies durch den sogenannten Bahnanschluss, ein übergangsloses Nebeneinander-Drucken mehrerer Druckbahnen mit einer Breite von jeweils sieben Zentimetern.

Das Partnerunternehmen Plasmatreat mit Sitz in Steinhagen (Westfalen) ist spezialisiert auf die Vorbehandlung von Materialoberflächen mit Atmosphärendruckplasma. Mittels einer patentierten Plasma-Düsentechnik werden Materialien mikrofein gereinigt, simultan aktiviert oder funktional nanobeschichtet. In den Omnifire-Systemen setzt Heidelberg eine von Plasmatreat entwickelte Rotationsdüse zur Vorbehandlung der Objekte ein und erzielt damit nach eigener Aussage eine bessere Vernetzung der Druckfarbe mit dem Material des Druckobjektes.

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