Neubau des Beschichtungswerks nimmt Formen an

Herma investiert 100 Mio. Euro in Beschichtungswerk und neue Anlagen

Neues Beschichtungswerk von Herma
In Zukunft: So soll das fertiggestellte Beschichtungswerk für Haftmaterial Ende 2019 aussehen. (Bild: BFK Architekten, Stuttgart)

Mit dem Neubau eines Beschichtungswerks an seinem Hauptsitz in Filderstadt will das Unternehmen Herma, Spezialist für Selbstklebetechnik, seine jährlichen Fertigungskapazitäten für Haftmaterial um 50 Prozent erweitern – von aktuell 800 Mio. auf zukünftig 1,2 Mrd. Quadratmeter. Gleichzeitig entsteht auf dem neuen Firmengelände ein Bereich für die Fertigung von Etikettiermaschinen. Die Höhe der Gesamtinvestition beträgt laut Herma rund 100 Mio. Euro.

Erste Probeläufe von Beschichtungstechnik im Zusammenhang mit robotergestütztem Materialhandling finden laut Herma im Sommer 2019 statt. Im nachfolgenden Herbst soll dann die Produktionstechnik in Betrieb gehen. Der neue Unternehmensteil werde aufgrund eines besonderen Energiekonzepts unabhängig vom bisher bestehenden Herma-Standort produzieren können.

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„Wir werden mit dem Werk in der Lage sein, neuartige Haftmaterialien zu produzieren und insbesondere unser Portfolio für den stark wachsenden Folienbereich auszubauen“, betont Geschäftsführer Dr. Thomas Baumgärtner. Schon jetzt nehme der neue Unternehmensteil deutlich sichtbare Formen an.

Parallel zum Beschichtungswerk entsteht auf dem neuen Unternehmensgelände derzeit auch ein Bereich für die Fertigung von Etikettiermaschinen. Dieser soll gemäß Plan bereits Ende 2018 in Betrieb gehen. Dann soll dieser Geschäftsbereich von seinem derzeitigen Standort in Deizisau auf das neue Gelände nach Filderstadt umziehen.

Für Fertigungsanlagen und Gebäude investiert Herma auf dem neuen Areal bis Ende 2019 insgesamt etwa 100 Mio. Euro.

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