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Die LED-basierte Härtung von UV-Druckfarben wird immer beliebter, die Trocknungssysteme zahlreicher. Aber wie reagieren die Farbenhersteller auf diesen Trend?
Gemeinsamer Vertrieb mit Virobuster

IST Metz vertreibt jetzt auch Luftentkeimungssysteme

Auf Basis von UVPE-Technologie machen die Steritube-Systeme zur Luftentkeimung die DNA von Mikroorganismen in der Luft unschädlich.(Bild: IST Metz)

Vor dem Hintergrund der weltweiten Coronavirus-Krise haben schon so manche findigen Unternehmen einen Weg gefunden, wie sie die Auswirkungen der Krise auf ihr eigenes Geschäft etwas „abfedern“ können. Der für UV-Anlagen bekannte Hersteller und Systemanbieter IST Metz (Nürtingen), dessen UV-Anlagen neben der Druckindustrie und anderen Branchen auch zur Wasserentkeimung eingesetzt werden, vertreibt nun zusammen mit der Firma Virobuster auch deren Luftentkeimungsanlagen.

Die Steritube-Systeme von Virobuster verfügen über eine patentierte Technologie namens Ultraviolette Pathogene Eliminierung (UVPE) zur Luftentkeimung. Sie kommen bei der Deaktivierung von schädlichen Mikroorganismen für Mensch, Umwelt und Lebensmittel zum Einsatz. Als offizieller Partner vertreibt IST Metz die Produkte nun gemeinsam mit Virobuster.

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Weltweit verschlechtert sich die Qualität der Wasserressourcen und der Luft. Durch Industrie und Landwirtschaft gelangen beispielsweise Giftstoffe wie Pestizide, Hormone und Mikroorganismen ins Wasser, die den Menschen schaden können. Auch Klima- und Lüftungsanlagen in der Arbeitswelt, der Medizintechnik oder der Lebensmittelindustrie sind heute nicht mehr wegzudenken und können schädliche Keime und Bakterien in der Luft verteilen. Dem Keimvorkommen in der Zuluft können verschiedene Ursachen zugrunde liegen, wie zum Beispiel verkeimte Filter und Oberflächen. Die Desinfektion von Wasser und Luft mittels UV-Technologie ist hier seit langem ein weltweit bewährtes und sicheres Verfahren.

UV-Licht für die Desinfektion

Das UV-Licht von Niederdruck- oder Mitteldruck-Quecksilberdampflampen inaktiviert die DNA der schädlichen Keime und reduziert die Keimanzahl so auf die gesetzlich vorgeschrieben Höchstmenge – beispielsweise bei Trinkwasser, wie IST Metz in einer aktuellen Medienmitteilung zum Ausdruck bringt. Hierbei kommen weder Chemikalien zum Einsatz noch entstehen bei der Desinfektion unerwünschte oder gar gesundheitsschädliche Nebenprodukte. Krankheitserreger, die zum Beispiel resistent gegen Chlor sind, werden laut IST Metz ebenfalls zuverlässig abgetötet. Natürlicher Geschmack, Geruch, Farbe und PH-Wert des Wassers sollen durch die Behandlung mit UV-Licht nicht beeinflusst werden.

Eta Plus, die Tochterfirma von UV-Anlagenhersteller IST Metz, produziert UV-Lampen und elektronische Vorschaltgeräte, die für diese Zwecke eingesetzt werden. Sie kommen beispielsweise in den städtischen Wasseraufbereitungsanlagen von Basel, Paris und San Francisco zum Einsatz. Die UV-Lampen werden unter anderem zum Schadstoffabbau in Trinkwasser, bei der Desinfektion von Abwasser, von Ballastwasser auf Schiffen oder in der industriellen Wasseraufbereitung genutzt.

Die Reduzierung von Pilzen, Bakterien und Viren in der Luft hat signifikante Auswirkungen auf die Luftqualität. Die Luft wird durch das UVPE-Feld geleitet und die DNA der Mikroorganismen wird blockiert (Thyminblockade). So wird die weitere Zellteilung unterbunden und die Mikroorganismen harmlos gemacht. Im medizinischen Sinne bedeutet das, die Mikroorganismen sind nicht mehr infektiös. Im industriellen Sinne bedeutet es, dass kein weiterer Verfall der Produkte stattfindet. Die zur ausreichenden Deaktivierung benötigte Dosis hängt vom Typ der Organismen und ihrer Intensität ab – und davon, wie lange sie dem UV-Feld ausgesetzt werden.

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