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Online-Druckereien setzen auf hochautomatisierte Prozesse. Wie eine solche Web-to-Print-Gesamtlösung für das E-Business Print aussehen kann, zeigt das eDossier.
Ohne Corona-Pandemie ...

So hätte sich der Onlineprint-Markt 2020 entwickelt

Online-Druckerei: Die Märkte für E-Commerce Print in Deutschland, der DACH-Region und Europa entwickeln sich weiterhin gut. Wie heftig die Auswirkungen der Corona-Krise ausfallen werden, bleibt abzuwarten.
Die Märkte für E-Commerce Print in Deutschland, der DACH-Region und Europa entwickeln sich weiterhin gut. Wie heftig die Auswirkungen der Corona-Krise ausfallen werden, bleibt abzuwarten. (Bild: Pixabay)


Die positive Entwicklung des E-Commerce-Print-Markts ist ungebrochen. Auch für 2020 waren die Prognosen gut – doch dann kam Corona. Wie negativ die Auswirkungen der Pandemie auf die Zahlen letztendlich sein werden, ist derzeit noch gar nicht abzuschätzen. Für Druckdienstleister machen die noch von Covid-19 »unbefleckten« Vorhersagen allerdings eines klar: Online ist heute keine Option mehr, sondern längst die unersetzbare Schnittstelle zum Kunden.

 

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»Zahlenspiele« für die Online-Druckerei

Grundsätzlich entwickeln sich die Märkte für E-Commerce Print in Europa gut, so Bernd Zipper. Und der Mann weiß, wovon er redet: Mit seiner Firma Zipcon Consulting berät er seit Jahren Onlinedrucker technologisch und strategisch, zu­gleich erarbeiten Zipper und sein Team regelmäßig umfassende Marktstudien über den aktuellen Stand der internationalen Onlineprint-Branche.

 

Online-Druckerei: Zipcon Consulting-Chef Bernd Zipper.
Zipcon-Consulting-Chef Bernd Zipper. (Bild: Nadja von Prümmer, OPS 2020)

 

Überall, wo eine gute Netz-Infrastruktur (4G/5G) vorhanden ist, gehe die Kurve für Onlineprint sprunghaft nach oben, so Zipper. Mit Blick ausschließlich auf den DACH-Markt stiegen allein die Umsätze der Top 5-Onlineprinter am Markt (Cewe, Flyeralarm, Cimpress, Onlineprinters, Unitedprint) in 2019 um durchschnittlich 9,5% und damit deutlich stärker als erwartet – wobei bei Cewe alle Aktivitäten inklusive Foto- und Akzidenzdruck berücksichtigt wurden, während bei Cimpress sinnigerweise nur »Wir machen Druck«, Vistaprint und »druck.at« in die Berechnung einflossen. Insgesamt trugen die großen Player ca. 21% zum Gesamtumsatzwachstum der Onlinedruckbranche von 8,10 Mrd. Euro bei.

 

Online-Druckerei: Umsatzprognose 2020 für E-Commerce Print in Deutschland von der Zipcon Consulting GmbH. Das Gesamtvolumen würde sich auf 6,4 Mrd. Euro belaufen, wobei die Auswirkungen der Corona-Krise in dieser Markteinschätzung jedoch noch nicht mit »eingepreist« sind.
Umsatzprognose 2020 für E-Commerce Print in Deutschland von der Zipcon Consulting GmbH. Das Gesamtvolumen würde sich auf 6,4 Mrd. Euro belaufen, wobei die Auswirkungen der Corona-Krise in dieser Markteinschätzung jedoch noch nicht mit »eingepreist« sind.

 

Und auch die Prognose für 2020 ist gut: Gerechnet wird im deutschsprachigen Raum mit einem Gesamtwachstum von rund 7,5% auf 8,74 Mrd. Euro – verteilt zu rund 42% auf B2C- und 58% B2B-Geschäfte (allerdings steht wie gesagt zu befürchten, dass die Corona-Krise diese Prognosen ad absurdum führen wird). Mit 6,4 Mrd. Euro werden allein in Deutschland fast drei Viertel dieser Umsätze generiert, wobei die gesamte Prognose laut Bernd Zipper nicht nur Shops berücksichtigt, sondern auch B2B-Por­tale sowie allgemein »onlinegetriebenen Umsatz«, der zum Beispiel aus der Kommunikation von Druckern mit den Kunden über APIs, über Netzwerke oder über die Cloud resultiert. [12951]

 

Online-Druckerei: Prognostizierte Umsätze für den gesamten deutschsprachigen Raum. Das Verhältnis B2C- zu B2B-Umsätze verbleibt weiterhin ungefähr im Bereich 42:58%.
Prognostizierte Umsätze für den gesamten deutschsprachigen Raum. Das Verhältnis B2C- zu B2B-Umsätze verbleibt weiterhin ungefähr im Bereich 42:58%.

 

 

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