Lieferung eines Gesamtpakets aus Druckmaschine, Software, Service und Verbrauchsmaterialien

Heidelberg: Lensing Druck nutzt neues Subskriptionsmodell

Die Lensing Druck Gruppe nutzt das Heidelberg-Subskriptionsmodell (v.l.): Dr. David Schmedding, Leiter Corporate & Digital Business Development bei Heidelberg, (3.v.l) Martin Cremer, Geschäftsführer der Lensing Druck Gruppe und Prof. Dr. Ulrich Hermann (5.v.l.), Mitglied des Vorstands und Chief Digital Officer bei Heidelberg zusammen mit weiteren Vertretern von Lensing und Heidelberg.

Anfang 2015 fusionierte die Lensing Druck Gruppe den Bogen- und Digitaldruck von Westmünsterland Druck (Ahaus) und Hitzegrad Print Medien & Service (Dortmund) an einem neuen Standort in Dortmund-Kley. Rund 100 Mitarbeiter sind heute dort beschäftigt. Damit vergrößerte die Gruppe die Produktionsfläche ihrer Akzidenzdruckerei auf über 6.000 qm und will weiter wachsen. Lensing nutzt jetzt das neue Subskriptionsmodell der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg), wie der Hersteller bekannt gab.

In diesem neuen digitalen Geschäftsmodell stellt Heidelberg Lensing alle zum Betrieb der Druckerei benötigten Komponenten, wie das Maschinensystem, die Software, die Verbrauchsmaterialien für alle Offset-Druckmaschinen und den Service zur Verfügung. Lensing erhält im Gegenzug eine definierte Druckkapazität, die das Unternehmen für seine Kundenaufträge einsetzen kann. Allein für deren Nutzung bezahlt das Unternehmen („Pay per Use“). „Zudem soll die Gesamtproduktivität bei Lensing über die Vertragslaufzeit von fünf Jahren durch das Zusammenspiel aller Komponenten weiter steigen“, so Heidelberg weiter.

Anzeige

Für Martin Cremer, Geschäftsführer der Lensing Druck Gruppe, hat das Subskriptionsmodell noch einen anderen wesentlichen Effekt: „Wir machen uns mit der weitgehenden Digitalisierung vieler Prozesse zukunftsfähig.“

Zur Drupa 2016 hatte Heidelberg vor dem Hintergrund der voranschreitenden Digitalisierung die sogenannte „Push-to-Stop“-Technologie vorgestellt. Diesen Ansatz sieht Heidelberg besonders bei Subskriptionskunden als einen „Hebel im Rahmen der Investitionsentscheidung“, so Heidelberg. Auch bei Lensing in Dortmund-Kley wird eine Speedmaster XL 106 der Drupa-2016-Generation zum Einsatz kommen.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. wäre das für PDM auch mal vorstellbar?

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren: