Mit der Einführung der Prima-Serie adressiert Koenig & Bauer Celmacch gezielt das Mid-Tech-Segment und will damit den bisherigen Zielmarkt erweitern. Die Kooperation ist ein unmittelbares Ergebnis des neuen strategischen Leitfadens IMPACT, mit dem Koenig & Bauer seine Resilienz und globale Marktposition bis 2030 absichern will. Die Prima-Serie ist laut Hersteller die Antwort auf die signifikante Verschiebung der globalen Nachfrage in Richtung Asien und Schwellenländer. Koenig & Bauer Celmacch erschließe sich hiermit gezielt das volumenstarke Mid-Tech-Segment, um zusätzliche Wachstumspotenziale außerhalb des High-End-Bereichs zu realisieren. Darüber hinaus werde mit der Kooperation eine Kostenstruktur erreicht, die auch in preissensiblen Märkten wirtschaftliche Überlegenheit garantiere.
Koenig & Bauer positioniere sich damit als Full-Range-Anbieter in der Verpackungsindustrie, der für unterschiedliche Produktionsanforderungen und Investitionsniveaus weltweit passende Technologie biete.
Dr. Stephen Kimmich, CEO von Koenig & Bauer, ordnet die Kooperation in den größeren Kontext ein: „Unsere IMPACT-Strategie zielt darauf ab, Koenig & Bauer als agilen Technologie-Anbieter in den weltweit wichtigsten Wachstumsmärkten zu festigen. Die Partnerschaft mit der Guangdong Keshenglong Hi-Tech Group und die daraus resultierende Prima-Serie sind Paradebeispiele dafür, wie wir durch globale Zusammenarbeit technologische Exzellenz mit Kostenführerschaft verbinden, um neue Kundensegmente im Mid-Tech-Bereich zu gewinnen.“
Luca Celotti, CEO von Koenig & Bauer Celmacch, betont das enorme Potenzial für den Corrugated Bereich: „Das Marktvolumen für die Open Close-Technologie ist vergleichbar mit dem Markt, den wir derzeit mit unseren High Board Line Maschinen bedienen. Für uns stellt dies ein sehr hohes, bisher unerschlossenes Potenzial dar.”