Heidelberg zeigt integrierte Verpackungsproduktion auf der interpack 2026
von Redaktion,
Die Boardmaster von Heidelberg für hochvolumige Verpackungsanwendungen bietet Anwendern eine Lösung für ihre zentralen Herausforderungen nach weniger Kostendruck, höherer Produktivität und mehr Nachhaltigkeit.(Bild: Heidelberg)
Heidelberg will auf der interpack 2026 zeigen, wie Verpackungsproduktion stärker vernetzt und automatisiert werden kann. Im Mittelpunkt stehen integrierte Prozesse über den reinen Druck hinaus – gemeinsam mit Partnern aus der Branche. Ziel ist eine durchgängige und effizientere Herstellung von Verpackungen für wichtige Wachstumsbereiche wie Pharma, Lebensmittel, Getränke und Kosmetik.
Der Verpackungs- und Etikettendruck wächst weltweit. Gründe dafür sind unter anderem steigender Wohlstand in Regionen wie Asien und Lateinamerika, strengere gesetzliche Vorgaben und der Trend zu nachhaltigeren Verpackungen aus Karton oder Papier. Dadurch wird es aus Sicht von Heidelberg immer wichtiger, den gesamten Produktionsprozess stärker zu vernetzen.
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Auf der interpack 2026, die vom 7. bis 13. Mai in Düsseldorf stattfindet, zeigt das Unternehmen gemeinsam mit Partnern Beispiele für integrierte Systemlösungen. Diese sollen eine transparente, automatisierte und effizientere Verpackungsproduktion ermöglichen. Auch Anwendungen aus den Bereichen Faltschachtel sowie barrierebeschichtete flexible Papierverpackungen werden vorgestellt. Heidelberg positioniert sich dabei als Anbieter, der die gesamte Wertschöpfungskette in der Verpackungs- und Etikettenproduktion abdeckt.
„Weil Heidelberg über ein umfassendes Applikations-Know-how und Wissen in der Digitalisierung von Prozessen verfügt, sind wir in der Lage, den gesamten Herstellungsprozess einer Verpackung vom Endprodukt her zu denken“, sagt Dr. David Schmedding, Vorstand Technologie und Vertrieb bei Heidelberg. „Unsere Messepräsentation auf der interpack 2026 zusammen mit Partnern aus der Verpackungsbranche zeigt Markenunternehmen und Eigenmarken, welche Potenziale für mehr Automatisierung, Effizienz und Transparenz in einem integrierten Herstellungsprozess bestehen.“
Bereits heute arbeitet Heidelberg mit verschiedenen Systemen für unterschiedliche Verpackungsanwendungen. Dazu gehören Maschinen für die Faltschachtel- und Etikettenproduktion, Lösungen für den Rollen-Flexodruck sowie hybride Inkjet-Systeme. Ergänzt wird das durch Technik für Weiterverarbeitung, Robotik und Intralogistik. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Workflow-Software Prinect, die zunehmend auch durch KI-Funktionen unterstützt wird.
Mit dem Auftritt auf der interpack 2026 geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter. Das bestehende Integrationsmodell soll gezielt für weitere Partnerlösungen geöffnet werden, die über den reinen Druckprozess hinausgehen. Ziel ist es, die Verpackungsproduktion stärker zu automatisieren, besser zu vernetzen und nachhaltiger zu gestalten.
Im Fokus stehen dabei Branchen wie Pharma, Lebensmittel, Getränke und Kosmetik. Diese Bereiche haben hohe Anforderungen an Qualität, Flexibilität und Produktionsvolumen. Heidelberg spricht dabei von einer Entwicklung hin zu einer durchgängigen, schlüsselfertigen End-to-End-Verpackungsproduktion über den Druck hinaus.