Digitale Transformation: Datenqualität bleibt größte Herausforderung
von Redaktion,
Yorck Wittkuhn, Consultant und Studienleiter.(Bild: Apenberg & Partner)
Künstliche Intelligenz ist in vielen Druck- und Verpackungsdruckunternehmen bereits im Einsatz. Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von Apenberg & Partner zeigen jedoch, dass es bei Datenqualität, Systemintegration und Vertrauen in Kennzahlen weiterhin deutlichen Nachholbedarf gibt.
Apenberg & Partner hat die Ergebnisse seiner dritten Umfrage zur digitalen Transformation in der Druck- und Verpackungsdruckindustrie veröffentlicht. Die Befragung zeigt, dass viele Unternehmen inzwischen umfangreiche Daten erfassen und auswerten. Gleichzeitig bestehen weiterhin Zweifel an deren Verlässlichkeit.
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So werden Unternehmenskennzahlen zwar regelmäßig genutzt, doch nur knapp 17 Prozent der befragten Unternehmen vertrauen ihren Produktions- und Unternehmensdaten uneingeschränkt. Die Studie macht damit deutlich, dass zwischen der Nutzung von Daten und dem Vertrauen in deren Qualität noch eine große Lücke besteht.
Auch die technische Infrastruktur stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen. Vier von zehn Befragten verfügen nach eigenen Angaben nicht über eine durchgängige digitale Lösung für alle Unternehmensbereiche. Stattdessen kommen häufig voneinander getrennte Systeme zum Einsatz. Das erschwert den Datenaustausch und verhindert einen durchgängigen Informationsfluss über Unternehmensgrenzen hinweg.
Beim Thema Künstliche Intelligenz zeigt sich die Branche dagegen vergleichsweise weit entwickelt. Rund drei Viertel der Unternehmen setzen bereits KI-Technologien ein. Die Anwendungen werden derzeit vor allem für Recherchen und zur Unterstützung im Arbeitsalltag genutzt. Als fest in die Unternehmensstrategie integrierte Lösung spielt KI bislang jedoch meist eine untergeordnete Rolle.
„Die Ergebnisse der Umfrage zeigen eindrucksvoll, dass KI in der Branche angekommen ist, aber das volle Potenzial noch nicht genutzt wird. Solange Datenqualität, Systemintegration und Vertrauen in die eigenen Kennzahlen fehlen, bleibt digitale Transformation Stückwerk“, betont Yorck Wittkuhn, Consultant bei Apenberg & Partner und Projektleiter der Studie.
Die vollständigen Ergebnisse der Untersuchung stehen im Newsroom von Apenberg & Partner zum kostenlosen Download bereit.
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