Maschinenpark

MRE Etiketten installiert zweite Lesko-Konfektioniermaschine

Die neue Konfektioniermaschine Lesko CL 440 DIE 2 ersetzt bei MRE Etiketten eine ältere Anlage und ist weitgehend baugleich mit der bereits 2023 installierten Maschine. Vvon links: Steven Polland, Vertriebsleiter Grafische Systeme GmbH Mateusz Pastuszak, Servicetechniker Lesko Engineering Heiko Mehner, Geschäftsführer MRE Mehner & Rust Etiketten GmbH. (Bild: Grafische Systeme)

MRE Etiketten hat seine Produktion mit einer zweiten Konfektioniermaschine von Lesko Engineering erweitert. Die neue Maschine ersetzt eine ältere Anlage und ist weitgehend mit dem bereits vorhandenen Modell identisch. Anpassungen an der Ausstattung wurden auf Basis der Erfahrungen der Bediener umgesetzt.

Die MRE Mehner + Rust Etiketten GmbH aus Lichtentanne in Sachsen hat eine neue Konfektioniermaschine von Lesko Engineering in Betrieb genommen. Das Unternehmen produziert seit 2002 Etiketten und beschäftigt derzeit zehn Mitarbeiter. Zum Angebot gehören Haft- und Kartonetiketten auf Rolle, Blatt oder Leporello – bedruckt und blanko.

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Bereits 2023 hatte MRE über die Grafische Systeme GmbH eine Konfektioniermaschine von Lesko mit zwei rotativen Stanzwerken und einem Längsschneider für die Rollenendfertigung angeschafft. Als nun eine ältere Maschine ersetzt werden musste, entschied sich das Unternehmen erneut für eine Anlage des gleichen Herstellers. Ausschlaggebend waren laut MRE die Erfahrungen mit der vorhandenen Maschine sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis und die platzsparende Bauweise.

Die Anfang Juli installierte Lesko CL 440 DIE 2 ist mit wenigen Änderungen ähnlich ausgestattet wie die bereits vorhandene Maschine. Einige Anpassungen gehen auf Wünsche der Bediener zurück und sollen die Abläufe in der täglichen Produktion verbessern. Die Maschine verarbeitet Rollen mit einem Durchmesser von bis zu 800 Millimetern und einem Gewicht von bis zu 200 Kilogramm. Eine Makulaturaufwicklung ermöglicht es, minderwertige Teile direkt aus der Rolle zu entfernen.

Beide Stanzwerke verfügen über eine Registersteuerung und können damit auch bedruckte Etiketten verarbeiten. Der Wechsel der Magnetzylinder wird durch einen in den Maschinenrahmen integrierten Kran unterstützt. Servoantriebe an den beiden Matrixaufwicklungen sollen für einen stabilen Lauf auch bei filigranen Gittern sorgen. Für das Längsschneiden stehen eine Quetschmessereinheit für den Randbeschnitt und eine Scherenschnitteinheit zum Teilen der Bahn zur Verfügung. Die Scherenschnitteinheit ist als Kassette ausgeführt und kann gegen eine Rasiermesserschneidkassette ausgetauscht werden.

Für die Aufwicklung wurde eine spezielle Lösung entwickelt, die auf die Anforderungen von MRE abgestimmt ist. Neben dem automatischen Drehen und der Doppelfunktion des Standard-Semiturrets ermöglicht eine zusätzliche Positionierung der Platte zusammen mit der Entnahme einer Wickelspindel auch die Verarbeitung größerer Rollen mit bis zu 500 Millimetern Durchmesser.

MRE ist ein vollstufiger Betrieb mit eigener Druckvorstufe. Gedruckt wird im UV-LED-Flexodruck mit bis zu acht Druckwerken, darunter auch für Lack und Kaltfolienprägung. Zum Leistungsspektrum gehören außerdem Sicherheitsetiketten, mehrlagige Etiketten sowie bedruckte und unbedruckte Kartonetiketten mit Stanzungen, Löchern oder Perforationen. Für Blanko-Selbstklebeetiketten stehen verschiedene Formen und Materialien zur Verfügung. Für Kunden aus der Holzindustrie fertigt das Unternehmen zudem reißfeste und wetterbeständige Folienetiketten zur Kennzeichnung von Holz.

Auch Nachhaltigkeit spielt für MRE eine Rolle. Nach eigenen Angaben deckt das Unternehmen rund 80 Prozent seines Strombedarfs über eine eigene Photovoltaikanlage. Weitere Maßnahmen betreffen Investitionen in Technik mit geringerem Stromverbrauch, das Ziel der Klimaneutralität und den Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.