Koehler Paper, Teil der familiengeführten Koehler-Gruppe und Weltmarktführer bei der Herstellung von Spielkartenkarton, baut seine Produktionskapazitäten signifikant aus. Das Unternehmen mit Sitz in Oberkirch investiert dafür einen dreistelligen Millionenbetrag in die Erweiterung seiner Produktionsinfrastruktur.
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Der Spielkartenkarton von Koehler kommt sowohl bei Sammelkarten als auch bei Spielkarten in nahezu allen Casinos weltweit zum Einsatz. Mit der Kapazitätserweiterung reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf die weltweit steigende Nachfrage nach Premium-Spielkartenkarton und will diese auch künftig zuverlässig und in hoher Qualität bedienen können.
Die Investitionsentscheidung sei das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit internationalen Partnern, teilt das Unternehmen mit. Anforderungen und Marktimpulse der Partner seien gezielt in die strategische Weiterentwicklung der Produktionsinfrastruktur eingeflossen. Vorstandsvorsitzender Kai Furler betont: „Die jetzt geplante Investition ist ein bewusstes Bekenntnis zu Qualität, Partnerschaft und nachhaltigem Wachstum.”
Neben der Kapazitätssteigerung verfolgt Koehler Paper mit dem Projekt auch technologische Ziele: Die Großinvestition soll die technologische Exzellenz des Unternehmens weiter ausbauen und die führende Marktposition langfristig festigen. Die Maßnahme ist zudem Teil der Nachhaltigkeitsstrategie 2030 der Koehler-Gruppe, die bis zum Ende des Jahrzehnts bilanziell mehr Energie aus erneuerbaren Quellen produzieren will, als für die Papierproduktion benötigt wird.
Die Koehler-Gruppe beschäftigt rund 2.500 Mitarbeitende an fünf deutschen und drei US-amerikanischen Produktionsstandorten. Der Jahresumsatz lag 2024 bei 1,1 Milliarden Euro, der Exportanteil bei rund 70 Prozent.