Faltschachtelproduktion: Mediahaus investiert in HP Indigo 18K
von Redaktion,
Mediahaus erweitert mit der HP Indigo 18K seine digitale Faltschachtel-Produktion und ergänzt damit den bestehenden Offset-Maschinenpark. V.l.n.r.: Lars Klann, Sales Manager HP; Jan-Hendrik Walfort, Geschäftsführer Mediahaus; Stefan Brackmann, Account Manager HP; Torsten Tenbrink, Geschäftsführer Mediahaus.(Bild: HP)
Mit einer neuen HP Indigo 18K baut Mediahaus seine Kapazitäten im digitalen Faltschachteldruck aus. Die Maschine ergänzt den bestehenden Offsetbereich und soll vor allem kleinere und mittlere Auflagen wirtschaftlich produzieren. Gleichzeitig investiert das Unternehmen in die Weiterverarbeitung.
Mediahaus hat Ende April eine HP Indigo 18K in Betrieb genommen und erweitert damit seine Produktion von Faltschachteln. Die Digitaldruckmaschine ergänzt den vorhandenen Offset-Maschinenpark und ist insbesondere für kleine und mittlere Auflagen vorgesehen.
Anzeige
Die HP Indigo 18K verarbeitet Materialien bis zu einer Stärke von 600 Mikron und ermöglicht auch Duplexdruck. Bei Mediahaus ist die Maschine mit sechs Farbwerken ausgestattet. Drei Papierzuführungen und eine Leistung von bis zu 4.600 Bogen pro Stunde sollen einen flexiblen Einsatz für unterschiedliche Produktionsanforderungen ermöglichen.
„Unsere Kunden erwarten heute maximale Flexibilität – bei Losgrößen, Lieferzeiten und Varianten. Die HP Indigo 18K hilft uns, diese Anforderungen wirtschaftlich und reproduzierbar umzusetzen“, erklärt Jan-Hendrik Walfort, Geschäftsführer von Mediahaus.
Nach Angaben des Unternehmens verfügt die Maschine über eine breite Materialunterstützung. Verarbeitet werden können unter anderem gestrichene und ungestrichene Papiere, Karton sowie schwarze, farbige und metallisierte Substrate. Auch synthetische Materialien lassen sich bedrucken.
Ein wichtiger Hintergrund für die Investition ist das Web-to-Print-Portal Schachtel24, das Mediahaus seit 2018 betreibt. Dort ist die Nachfrage nach individualisierten Faltschachteln in kleineren Auflagen in den vergangenen Jahren gestiegen.
Zusätzlich zur Druckmaschine investierte das Unternehmen in eine Lackiereinheit von FKS. Das B2-Lackiersystem soll einen zuverlässigen Wechsel zwischen Digital- und Offsetaufträgen ermöglichen.
Mit den Investitionen erweitert Mediahaus seine Möglichkeiten, unterschiedliche Losgrößen und Auflagen flexibel zu produzieren und dabei eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen.
Jan Hendrik Walfort, Geschäftsführer Mediahaus, und Norbert Krandick, Betriebsleiter Packaging Mediahaus, stellen ihr Unternehmen beim EUROPEAN PRINTING SUMMIT am 30. September 2026 im Signal Iduna Park in Dortmund live vor. Mehr Infos und Tickets unter www.european-printing-summit.com.