Softwarelösung für vernetzte Produktionsumgebungen
Konica Minolta erweitert Farbmanagement mit Cloud-Funktionen
von Redaktion,
Mit der Version 2.3 des AccurioPro Color Managers erweitert Konica Minolta die Farbmanagement-Suite um cloudbasierte Funktionen für die standortübergreifende Analyse und Steuerung von Farbprozessen.(Bild: Konica Minolta)
Mit der Version 2.3 des AccurioPro Color Managers erweitert Konica Minolta seine Farbmanagement-Suite um cloudbasierte Funktionen. Druckdienstleister mit mehreren Standorten können damit Farbprozesse zentral auswerten, vergleichen und besser steuern.
Konica Minolta hat den AccurioPro Color Manager in der Version 2.3 vorgestellt. Die neue Version richtet sich vor allem an Druckdienstleister, die an mehreren Standorten oder mit unterschiedlichen Produktionssystemen arbeiten und dabei eine gleichbleibende Farbqualität sicherstellen müssen.
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Eine zentrale Neuerung ist die Integration von Cloud-Funktionen. Farbmessdaten werden strukturiert aufbereitet und als Reports bereitgestellt. Dadurch können aktuelle Leistungswerte und historische Entwicklungen der Farbqualität ausgewertet werden. Die Daten helfen dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Produktionsprozesse gezielt anzupassen.
In Verbindung mit AccurioPro CloudEye bietet die Software Echtzeit-Reports für die gesamte Druckumgebung. Statt einer einfachen Bewertung mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ werden die Messwerte detaillierter dargestellt. Anwender erhalten dadurch eine bessere Grundlage für die Beurteilung der Farbqualität. Ergebnisse aus Validierungen und Berichte können standortunabhängig abgerufen und im Team geteilt werden.
Die Analysefunktionen berücksichtigen unter anderem Farbperformance, Tonwertzunahme und Dichtewerte. Dadurch lassen sich einzelne Systeme innerhalb einer Produktionsumgebung miteinander vergleichen. Auch langfristige Entwicklungen können betrachtet werden. Zielstandards und Messdaten werden zentral verwaltet, sodass verschiedene Standorte nach einheitlichen Vorgaben arbeiten können.
Die historischen Auswertungen unterstützen zudem dabei, Veränderungen an Maschinen oder Prozessen frühzeitig zu erkennen. So können mögliche Probleme vor Produktionsauswirkungen sichtbar werden. Besonders in standardisierten Abläufen kann dies helfen, Nacharbeiten und Ausschuss zu reduzieren.
Neben den Analysefunktionen legt die neue Version einen Schwerpunkt auf eine einfachere Bedienung. Funktionen wie das Smart Color Sequence Setup nutzen System- und Controllerdaten, um passende Korrekturschritte vorzuschlagen. Dadurch sollen auch weniger erfahrene Anwender Farbprozesse sicherer durchführen können.
Bei fehlerhaften Validierungen unterstützt die Smart Color Sequence Recovery mit einer schrittweisen Benutzerführung. Das System zeigt notwendige Korrekturen an und begleitet den Bediener zurück zum gewünschten Standard. In Kombination mit den Qualitätsoptimierern IQ-501 und IQ-601 können Kalibrierung und Qualitätskontrolle automatisiert werden.
„Mit Version 2.3 stellen wir Funktionen bereit, die Druckereien bei der Steuerung ihrer Farbprozesse und bei der Qualitätssicherung unterstützen“, sagt Christoph Schmidt, Offering Manager Professional Printing Deutschland & Österreich bei Konica Minolta. „Das Ergebnis ist ein effizienterer Workflow, der Teams Freiräume schafft, um sich auf wertschöpfende Aufgaben zu konzentrieren. Anwender erzielen professionelle Ergebnisse einfacher und reduzieren zugleich Ausfallzeiten.“
Die AccurioPro Color Manager Suite begleitet damit zentrale Schritte im Farbmanagement – von der Profilierung über die Überprüfung bis zur langfristigen Qualitätssicherung.