Summa erweitert F-Serie Vantage für industrielle Produktion
von Redaktion,
Die neue F-Serie Vantage von Summa umfasst großformatige Schneidsysteme für Anwendungen in der Beschilderung, im Verpackungs- und Textilbereich sowie für industrielle Anwendungen.(Bild: Summa)
Summa erweitert seine F-Serie Vantage um drei großformatige Modelle für die industrielle Produktion. Die F1832, F3220 und F3232 sind für Anwendungen in den Bereichen Beschilderung, Verpackung, Textilien und Industrie ausgelegt. Ergänzt wird die Baureihe durch die F1625 CF, die speziell für das Schneiden von trockenem Carbonfasermaterial entwickelt wurde.
Mit den neuen Modellen will Summa vor allem Produktionsbetriebe ansprechen, die kürzere Lieferzeiten, höhere Automatisierung und einfache Bedienung miteinander verbinden müssen. Die F-Serie Vantage erreicht eine vertikale und horizontale Schneidkraft von 200 N. Der Router arbeitet mit einer Leistung von 3,7 kW und bis zu 60.000 U/min. Beschleunigungen von bis zu 1 G ermöglichen auch bei kurzen Bewegungen hohe Schnittgeschwindigkeiten.
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Ein Schwerpunkt liegt auf der Automatisierung. Die Maschinen arbeiten mit der Software GoConnect und lassen sich über eine offene API in unterschiedliche Produktionsabläufe integrieren. Möglich sind unter anderem Barcode-gesteuerte Workflows, Roboter für die Materialzuführung und Bildverarbeitungssysteme. Auch Operator- und Tandem-Mode gehören zur Ausstattung. Für die Verarbeitung schwerer Rollen steht ein Rollensupport für Material bis 200 kg zur Verfügung.
Die Plattform wurde für den langfristigen Einsatz in der Produktion entwickelt. Ein Stahlchassis sorgt für Stabilität, während die Zugänglichkeit der Komponenten Wartungsarbeiten erleichtern soll. Für unterschiedliche Materialien steht eine Auswahl an Schneid- und Fräswerkzeugen zur Verfügung. Dabei setzt Summa nach eigenen Angaben möglichst auf das Schneiden, bevor auf das Fräsen zurückgegriffen wird.
Auch die Bedienung wurde auf einen möglichst einfachen Einstieg ausgelegt. Funktionen wie die automatische Kalibrierung, die Erkennung von Werkzeugen und Modulen sowie ein Ultraschallsensor zur Messung der Materialstärke sollen die Einarbeitung erleichtern. Laut Summa können neue Bediener bereits nach etwa einer Stunde produktiv mit der Maschine arbeiten.
Die drei großformatigen Modelle unterscheiden sich vor allem in ihrem Einsatzbereich. Die F1832 verarbeitet Platten bis 1.525 × 3.050 mm in einem Durchgang und kann damit unter anderem Aluminium-Verbundplatten bearbeiten. Die F3220 ist für die Textilverarbeitung ausgelegt und verfügt über ein schnelleres Rotationsmodul sowie einen Rollensupport. Die F3232 kann zwei Bogen parallel verarbeiten und nutzt dafür einen Tandem-Workflow.
Die F1625 CF richtet sich dagegen an industrielle Anwendungen mit trockenem Carbonfasermaterial. Da der beim Schneiden entstehende Staub elektrisch leitfähig ist, wurde die Maschine unter anderem mit beschichteten Leiterplatten, einem Schaltschrank mit Unterdruck und abgeschirmten Anschlüssen an den Modulköpfen ausgestattet. Damit soll das Risiko von Kurzschlüssen durch den Staub reduziert werden.
Die F1832, F3220 und F3232 werden vom 23. bis 25. September 2026 auf der PRINTING United in Las Vegas erstmals in Live-Produktionsdemonstrationen gezeigt. Die F1625 CF ist vom 21. bis 24. September 2026 auf der CAMX in Atlanta zu sehen.