Münsteraner Spezialist für Sicherheitsdruck, technische Etiketten und gedruckte Elektronik ausgezeichnet

Witte Technology gewinnt Landespreis „NRW-Wirtschaft im Wandel“

Preisübergabe in Düsseldorf: Witte Technology erhielt die Auszeichnung „NRW-Wirtschaft im Wandel“ 2026 in der Kategorie Handwerk und Mittelstand unter anderem für Entwicklungen in der gedruckten Elektronik und im Sicherheitsdruck.(Bild: Rheinische Post / Foto Vogt GmbH)

Die Witte Technology GmbH aus Münster gehört zu den Preisträgern des Unternehmenswettbewerbs „NRW-Wirtschaft im Wandel“ 2026. In der Kategorie Handwerk und Mittelstand wurde der Hersteller von Sicherheitsdruck-, Kennzeichnungs- und Elektronikprodukten am 13. Oktober 2026 in Düsseldorf als eines von drei Unternehmen des Landes ausgezeichnet. Übergeben wurde der Preis von Mona Neubaur, Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalens.

Ausgerichtet wird der landesweite Wettbewerb von der Rheinischen Post und dem General-Anzeiger Bonn gemeinsam mit den Partnern AIDUS, Deutsche Bank, Egon Zehnder, PricewaterhouseCoopers, RWE, Zurich Gruppe Deutschland und Land der Ideen. Schirmfrau ist Mona Neubaur, die in Nordrhein-Westfalen das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie führt. Eine zwölfköpfige Jury aus der Wirtschaft wählte insgesamt elf Unternehmen aus, die nach Darstellung der Veranstalter beispielhaft für den Wandel des Landes zu einem vielfältigen Wirtschaftsstandort stehen.

Anzeige

Jury verweist auf gedruckte Elektronik und Sicherheitsdruck

In ihrer Begründung hebt die Jury hervor, das Unternehmen zeige auf vorbildliche Weise, wie unternehmerischer Gestaltungswille im Mittelstand zu neuen Produkten in der gedruckten Elektronik sowie im Industrie- und Sicherheitsdruck führen könne.

Vom Druckbetrieb zum Anbieter mit vier Geschäftsbereichen

Witte Technology ist aus einem traditionsreichen Druckunternehmen hervorgegangen und versteht sich nach eigenen Angaben heute als Technologie-, Service- und Innovationspartner für Kunden in Deutschland und Europa. Das Portfolio gliedert sich in vier Bereiche: Unter Safemark bündelt das Unternehmen fälschungssichere Sicherheitsdrucklösungen für Produkte, Dokumente und Marken. Plusprint umfasst industrielle Kennzeichnungen und technische Etiketten, die auch unter hohen Belastungen lesbar bleiben sollen. Plusguide steht für retroreflektierende Produkte der Fahrzeugsicherheit, Printelectric für gedruckte Sensorik und Elektronik, die in Medizintechnik, Industrie und Logistik eingesetzt wird. Verbindendes Element ist laut Unternehmen die Kombination aus Drucktechnologie, Materialkompetenz und eigener Entwicklungsarbeit.

Geschäftsführung dankt der Belegschaft

„Diese Auszeichnung ist eine große Ehre – und sie gehört unserer gesamten Belegschaft“, erklären die Geschäftsführer Dr. Matthias Seiler und Udo Feldmann. Wandel entstehe nicht in der Geschäftsführung, sondern in der Produktion, in Forschung und Entwicklung, im Vertrieb und in der Verwaltung. Die ausgezeichneten Unternehmen will die Rheinische Post in den kommenden Monaten in einer Porträtserie vorstellen.