PerlenBottle: Papierflasche als Alternative zu Kunststoff und Glas
von Redaktion,
Die PerlenBottle wird aus Zellulosefasern gefertigt und kann nach der Nutzung über das Altpapier dem Recycling zugeführt werden.(Bild: perlen papier)
Perlen Papier stellt eine Papierflasche auf Basis der Pulpex-Technologie vor. Die aus Zellulosefasern geformte Verpackung soll nach der Nutzung über das Altpapier recycelt werden können. Zum Einsatz kommen kann sie unter anderem für Getränke, Lebensmittel, Kosmetik sowie Wasch- und Reinigungsmittel.
Die PerlenBottle von Perlen Papier wird aus nachwachsenden Zellulosefasern hergestellt. Die Flasche ist als einteilig geformte Fasergussverpackung ausgeführt und kommt laut Hersteller ohne Klebstoffe aus. Eine zusätzliche Beschichtung soll dafür sorgen, dass die Verpackung wasserresistent ist und die abgefüllten Produkte über einen längeren Zeitraum geschützt bleiben.
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Die Flasche ist lebensmittelecht und frei von PET und PFAS. Perlen Papier gibt für abgefüllte Produkte eine Haltbarkeit von 18 bis mehr als 24 Monaten an. Bei den Barrierewerten werden weniger als 1 g/m²/Tag für Wasserdampf und weniger als 0,05 cm³/Pack/Tag für Sauerstoff genannt.
Die Papierflasche ist in verschiedenen Größen erhältlich, darunter 200, 300, 500, 600, 750 und 1.000 ml. Für die Varianten mit 500, 600 und 750 ml nennt Perlen Papier Gewichte von 27, 30 und 40 g. Die Flaschen können außerdem in ihrer Form angepasst und mit Direktdruck sowie Hoch- oder Tiefprägungen gestaltet werden. Sie sollen sich zudem auf gängigen Abfüllanlagen einsetzen lassen.
Nach der Nutzung kann die Flasche laut Perlen Papier über das Altpapier entsorgt und anschließend zu neuen Papierprodukten verarbeitet werden. Die Papierfasern sollen dabei bis zu zehnmal recycelt werden können. Das Unternehmen beschreibt damit einen regionalen Recyclingkreislauf.
Als mögliche Einsatzbereiche nennt Perlen Papier Softdrinks, Wein und alkoholische Getränke, Kosmetik, Wasch- und Reinigungsmittel sowie Würz- und Nahrungsmittel. Auch für Kraft- und Schmierstoffe ist die Verpackung vorgesehen. Produziert werden die Papierflaschen laut Unternehmen exklusiv für die Schweiz, Süddeutschland, Österreich und Italien.
Beim Thema Klimabilanz verweist Perlen Papier auf einen geringeren CO₂-Fußabdruck gegenüber Glas. Für Faserguss nennt das Unternehmen eine mögliche Einsparung von bis zu 90 Prozent CO₂ im Vergleich zu Glas.