Die Komori GL-540 advance ist für den Fünffarbendruck im B1-Format sowie für die Lackierung ausgelegt.(Bild: Komori)
Die polnische Druckerei Know-How hat erstmals eine Komori-Druckmaschine installiert und steigt damit in das B1-Format ein. Die Fünffarbenmaschine ist mit Lackierturm und Bogenspektionskamera ausgestattet und soll vor allem bei komplexeren Publikationsaufträgen für mehr Prozesssicherheit sorgen.
Know-How aus Krakau hat eine Komori GL-540 advance mit fünf Druckwerken, Lackierturm und integrierter Bogenspektionskamera installiert. Für die Druckerei ist es die erste Maschine des japanischen Herstellers und zugleich der Einstieg in das B1-Format. Know-How hat sich von einem Einfarbenbetrieb zu einer Druckerei für den Publikationsdruck entwickelt.
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Die Maschine ist zunächst für den konventionellen Druck und die Lackierung ausgelegt. Der Lackierturm ist zudem für eine spätere Ausstattung mit UV-Lampen vorbereitet. Eine Inspektionskamera überwacht während der Produktion Farbe und Passer auf jedem Bogen. Abweichungen sollen dadurch früh erkannt und Ausschuss vermieden werden. Gleichzeitig soll sich die Zeit für Auftragswechsel verkürzen.
„Wir hätten auf Nummer sicher gehen und bei dem bleiben können, was wir kennen“, sagt Piotr Kaczmarczyk, Inhaber von Know-How. „Aber der Markt belohnt Sicherheit heute nicht mehr. Gefragt sind Produktivität und eine bessere Kontrolle der Kosten. Wir haben uns angesehen, was wir in den kommenden zehn Jahren benötigen werden – und nicht nur für den nächsten Auftrag. Komori war dabei die klare Antwort.“
Auch Tomasz Balcerowski, Geschäftsführer von Reprograf-Grafikus, hebt die Bogenspektionskamera hervor: „Know-How wollte keine Druckmaschine, die nur in den nächsten Jahren ihren Zweck erfüllt, sondern eine, die auch in zehn Jahren noch wettbewerbsfähig ist. Das Inspektionssystem war für das Unternehmen letztlich der entscheidende Faktor. Hier entstehen heute die tatsächlichen Einsparungen – nicht beim Farbauftrag oder bei der maximalen Geschwindigkeit, sondern bei der Frage, wie schnell man vom Rüsten zu einem verkaufsfähigen Bogen kommt.“
Mit der neuen Maschine will Know-How künftig größere und anspruchsvollere Publikationsaufträge mit kürzeren Lieferzeiten und engeren Toleranzen produzieren.