Drei Tage Live-Produktionen und viele Neuheiten bei Faber
von Redaktion,
Gemeinsam mit Haltung: Am Stand von We.Love.Print warben Christoph Romberg, Timo Faber, Lutz von Thenen, Marc Faber (alle Faber), Ira Küpper-Bredtmann (ConceptiK) und Matthias Siegel (Grafischen Palette, v.l.) für die Marke Print.
Wenn die Faber-Brüder Timo und Marc zum Crefelder Print Cocktail laden, verwandelt sich die Kaya Plaza hinter dem Firmengebäude an der Heideckstraße in eine kompakte Digitaldruckmesse. Vom 15. bis 17. September war es wieder so weit: Unter dem Motto „Machen! Jetzt!“ zeigten rund 30 Hersteller und Partner live ihre aktuellen Systeme für Digitaldruck, Etikettendruck, Weiterverarbeitung und Veredelung. Insgesamt kamen rund 200 Besucherinnen und Besucher aus knapp 100 Unternehmen nach Krefeld, 25 Prozent davon zum ersten Mal.
Von der Produktionsmaschine bis zur Luftbefeuchtung
Das Konzept hat sich bewährt: Die Zahl der Gäste ist pro Stunde begrenzt, jede Firma bucht ein Zeitfenster. So bleibt Zeit für Gespräche am Stand, für Testdrucke mit eigenen Daten und für den Blick in die geöffnete Maschine. Der Systemspezialist aus Krefeld vertritt unter anderem Fujifilm, Kyocera und Konica Minolta. Entsprechend breit war das Spektrum, das die Ausstellenden aufboten – die zudem einige echte Neuheiten im Gepäck hatten. Neben dem Produktionsdruck gehörte dazu eine Vielzahl von Weiterverarbeitungslösungen, die speziell auf die Anforderungen im Digitaldruck konzipiert sind. Vertreten waren ebenso Anbieter von Software- und Workflowlösungen. Mit dabei waren außerdem der Verband Druck und Medien Nord-West, die Brancheninitiative We.Love.Print und die Print-Dienstleister von ConceptiK, deren Gemeinschaftsstand die Frage nach der Zukunft von Print stellte. Dass diese Frage in Krefeld nicht theoretisch diskutiert wurde, sondern zwischen laufenden Maschinen, war der eigentliche Charme des Formats. „Die Resonanz von den Besuchern war entsprechend positiv“, freut sich Marc Faber.
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Messe im Saalformat: In der Kaya Plaza standen die Systeme beispielsweise von Fujifilm, Körtgen, brunner und dmsDigital nur wenige Schritte auseinander. Auch Pizza, Pasta und Salate sowie Getränke gab es für alle Besucher kostenlos.Michael Ufkes stellte den Besuchern die browserbasierte Management-Software Easykal vor, die für Druckereibetriebe entwickelt wurde. Sie verbindet Kalkulation, Produktion, Lager, CRM und Buchhaltung in einem System.Neu in Krefeld dabei waren auch Sandra Rotoli und Ralph Schmitz vom Gebrauchtmaschinenhändler Aribas. Das Thema wird auch für den Digitaldruck immer relevanter.Nicolai Brunner und Stefan Mazur zeigten Inkjet-Adressierung mit Buskro-Technik: Der Argo-Drucker wurde speziell für den Druck von variablen Daten auf Wellpapp- und Kartonverpackungen entwickelt – auch auf die Seiten bereits aufgerichteter Kartons.Zum ersten Mal auf einem Crefelder Printcocktail war der Anbieter Merlin. Daniel Overhamm präsentierte die innovativen Luftbefeuchtungssysteme des Unternehmens.Bei Fujifilm durfte natürlich das neue Flaggschiff, die Revoria Press PC2120, nicht fehlen; hier präsentiert von den Faber-Brüdern Timo und Marc. Aber auch Einsteiger-Systeme wie die Apeos Pro C650 (unten rechts) waren dabei.Zuschnitte ohne Stanzform produzieren: Matthias Siegel (Grafische Palette) und Andreas Graf von dmsDigital (l.) an der Sinajet DF1007-MT Plus.Mike Metje und Sebastian Krüger (v.l.) standen den Besuchern am Konica-Minolta-Stand für Fachfragen und Demos zur Verfügung. Gut ein halbes Dutzend Maschinen für diverse Anwendungen waren vor Ort.Auf den Transaktionsdruck fokussierten Hardy Gerber und Lucas Libardoni (v.l.) ihre Messepräsenz mit der Kyocera TASKalfa Pro 15000c. Auf dem Stand gab es auch die neue TASKalfa MZ7500ci zu sehen.