Neue Partnerschaft für auto- matisierte Prozesse im Finishing

ETU Automation & Robotik in Schopfheim und Uwe Reimold bündeln ihre Kompetenzen

Geballte Vertriebs- und Beratungskompetenz für das neue Geschäftsfeld „prozessoptimierender Sondermaschinenbau & Robotik für die Grafische Industrie“ entsteht durch die enge Kooperation des ETU-Teams unter der Geschäftsführung von Jürgen Bläsi (links) mit Weiterverarbeitungsspezialist Uwe Reimold und seiner Firma in Haßmersheim-Hochhausen.

Die ETU Automation & Robotik GmbH ist ein eigenständiger, system- und herstellerunabhängiger Anbieter von unterschiedlichen Branchenlösungen für die Prozess- und Fertigungsautomation. Für das neue Geschäftsfeld „prozessoptimierender Sondermaschinenbau & Robotik für die Grafische Industrie“ freut sich ETU, mit der Firma Uwe Reimold Druckweiterverarbeitungs- & Verpackungs-Systeme einen erfahrenen, geschätzten und hervorragend vernetzten Partner gewonnen zu haben.

Im Rahmen der Partnerschaft übernimmt Uwe Reimold die Betreuung des Vertriebs sowie Projekt- und Serviceleistungen im Umfeld der Grafischen Industrie. Ziel ist es, Kunden aus der Druckweiterverarbeitung noch intensiver bei der Automatisierung ihrer Weiterverarbeitungsprozesse zu unterstützen.

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Zwei Partner – gebündelte Expertise aus einer Hand

Seit mehr als 30 Jahren steht Uwe Reimold für kompetente Beratung und technische Lösungen sowie Prozessoptimierung in der Druckweiterverarbeitung. Das Unternehmen ist insbesondere für seine hohe Fachkompetenz in den Bereichen Schneiden, Falzen, Rillen und Druckweiterverarbeitung allgemein bekannt und verfügt über langjährige Partnerschaften mit namhaften Herstellern der Grafischen Industrie.

Seit mehr als 35 Jahren wiederum ist ETU industrieller Entwicklungspartner für elektrische Automation, Mechatronik und Sondermaschinenbau. ETU Robotik gestaltet innovative Lösungen, bei denen Roboter und Prüfsysteme die Mitarbeiter der Kunden optimal entlasten und unterstützen. Mit starken Partnern wie Kuka sowie Universal Robots (CSI) bietet ETU flexible und leistungsfähige Roboterlösungen, die perfekt auf spezifische Anforderungen zugeschnitten sind. Damit profitieren ETU-Kunden von umfassender Expertise und modernster Technologie im Bereich Automation & Robotik. Die systemische Darstellung am Anwender-Display des iPacker erleichtert die Bedienung.

Die neu entwickelte Stapeleinheit des iPacker (l.) arbeitet stabil und sorgt für eine zuverlässige Übergabe und gepufferte Ablage der Produkte in Trays (r.). Das Wendemodul iTurner richtet die Produkte für die folgenden Arbeitsschritte aus.

Ein Rundum-Paket – stets nah am Kunden

Mit der neuen Partnerschaft verbinden beide Unternehmen ihre jeweiligen Stärken: das umfangreiche Prozess- und Marktverständnis von Uwe Reimold so-wie praxistaugliche, intelligente ETU-Lösungen, die nachhaltige Effizienzverbesserungen bieten.

Kunden profitieren dadurch von einer persönlichen Betreuung vor Ort, kurzen Entscheidungswegen und einer fundierten Beratung – von der ersten Analyse über Bemusterungen, Machbarkeit und Tests bis hin zur erfolgreichen Inbetriebnahme sowie dem abschließenden und dauerhaft zuverlässigen Service.

„Seit über 35 Jahren verwandeln wir komplexe Automatisierungsaufgaben in funktionierende Realität – mit Ingenieuren, Softwareentwicklern und ,Möglichmachern‘, die nicht nur andenken, sondern durch-denken und umsetzen. Praxistauglich. Nachhaltig.“ So beschreibt ETU-Geschäftsführer Jürgen Bläsi sein innovatives Unternehmen. „Hands on solutions eben“, betont er und wiederholt damit das Motto der letzten Open House von ETU Ende Januar dieses Jahres.

Auch Uwe Reimold sieht in der Zusammenarbeit großes Potenzial: „ETU ergänzt unser Portfolio ideal und ich freue mich auf diese Aufgabe. Die roboter-basierte Technik von ETU eröffnet unseren Kunden neue Möglichkeiten, Prozesse zu automatisieren, Rüstzeiten zu reduzieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu steigern.“

Die systemische Darstellung am Anwender-Display des iPacker erleichtert die Bedienung.

Ein erster, großer Erfolg

Und die Partnerschaft trägt Früchte: So wurde in diesem Sommer die erste iPacker-Anlage in Deutschland an einen namhaften Pharmadrucker unter dem Vertriebsmanagement von Uwe Reimold verkauft und bereits installiert. Ein phantastischer Einstieg für das neue ETU-Segment im deutschen Markt.

Automatisieren, prüfen und verpacken

Das im verkauften iPacker-V2 enthaltene Übernahme- Modul gewährleistet den Einsatz an Falzmaschinen (systemunabhängig) sowie z.B. Konfektioniermaschinen, Etikettierern oder Reibanlegern unterschiedlichster Hersteller. Die Printprodukte werden direkt aus der Falzanlage übernommen und dem automatisierten Prüf- und Verpackungsprozess zugeführt. Kartons, Kunststoffboxen oder Trays sind dabei ebenso möglich wie weitere kundenspezifische Lösungen. Die Anlage ist auf eine flexible Einbindung in bestehende Produktionslinien ausgelegt und kann entsprechend den jeweiligen Anforderungen erweitert werden.

Ein wichtiger Bestandteil der Anlage ist das Wendemodul iTurner. Es ermöglicht, die Produkte innerhalb des Prozesses gezielt zu wenden und damit für die nachfolgenden Arbeitsschritte richtig auszurichten. Gleichzeitig wurde die Stapeleinheit des iPacker entwickelt. Sie sorgt für eine zuverlässige Übergabe und Ablage der Produkte.

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Anlage ist der iChecker. Das integrierte Kamerasystem prüft die Produkte während des laufenden Prozesses und kann fehlerhafte Exemplare automatisch ausschleusen. Kontrolliert werden unter anderem Abmessungen, Falzungen, Verschlussetiketten sowie Codes und weitere Merkmale. Bei der Version 2 ist auch der iChecker eine Neuentwicklung, die als Qualitätsmodul ergänzend zum iPacker geliefert werden kann. Unmittelbar vor dem Verpackungsprozess findet somit eine Qualitätskontrolle statt, die beispielsweise Produktprüfungen beidseitig und vollflächig, die Position von Transparentpapieretiketten sowie indirekt das Vorhandensein von Klebepunkten im Leaflet überprüfen und Nicht-in-Ordnung-Teile und Stichproben ausschleusen kann.

Das Ausschleuse- und Stichprobenmodul iChecker (l.) mit integriertem Kamerasystem prüft die Produkte während des laufenden Prozesses und kann fehlerhafte Exemplare automatisch ausschleusen. Der iPacker (r.) im Showroom bei ETU.

Durchgängig automatisierter Prozess

Das Konzept des iPacker setzt damit genau dort an, wo in der Produktion bislang häufig noch manuelle Arbeit erforderlich ist: am Ende der Weiterverarbeitung. Produkte übernehmen, ausrichten, prüfen, verpacken und stapeln – diese Arbeitsschritte lassen sich automatisieren und in den Takt der vorgelagerten Falzanlage integrieren. Für Uwe Reimold und ETU ist die erste deutsche Installation deshalb ein wichtiger Schritt, um die Automatisierung von Finishing- und Verpackungsprozessen weiter voranzutreiben.

Kontakt:

ETU Automatisierung & Robotik
www.etugmbh.com

Uwe Reimold
www.uwe-reimold.de