Klein angefangen – heute weltweit vernetzt

20 Jahre LA-Postpress: Gebrauchtmaschinenhandel mit technischer Kompetenz

Das Ehepaar Alexander und Diana Landauer hat LA-Postpress im Jahr 2006 gegründet. Heute betreut das Unternehmen Kunden in ganz Europa und darüber hinaus und kann in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiern.

Ich habe im Prinzip von zu Hause aus im Schlafzimmer mit dem Computer angefangen“, erinnert sich Alexander Landauer an die Anfänge des Unternehmens LA-Postpress. Klein, überschaubar, aber mit viel Potenzial. Das war im Jahr 2006. Es folgten die erste Garage, angemietete Lagerflächen und Schritt für Schritt der Aufbau eines Unternehmens, das heute gebrauchte Maschinen für die Druckweiterverarbeitung in die ganze Welt verkauft – und sein 20-jähriges Bestehen feiert.

Die ersten Jahre spielte sich das Geschäft im Raum München ab, zunächst im Dachauer Land, später in Germering. Mit der Geburt des gemeinsamen Sohnes zog es das Gründerehepaar Alexander und Diana Landauer zurück in ihre fränkische Heimat. Seit inzwischen rund acht Jahren sitzt das Unternehmen in Volkach. Von dort aus betreut das heute achtköpfige Team Kunden in Deutschland, Europa und weit darüber hinaus. Käufer aus mehr als 90 Ländern haben bereits Maschinen von LA-Postpress bezogen. Traditionell verteilt sich das Geschäft ungefähr zu gleichen Teilen auf Deutschland, das europäische Ausland und Drittländer.

Anzeige

Konzentration auf Postpress

Die klare Spezialisierung ist Teil des Geschäftsmodells. So konzentriert sich LA-Postpress konsequent auf die Weiterverarbeitung. Das Portfolio reicht von Anlagen für die Broschürenfertigung und Zusammentragmaschinen über Falzmaschinen und Klebebinder bis hin zu Schneidesystemen. Besonders eng verbunden ist der Name LA-Postpress mit Maschinen von Horizon.

Das hängt nicht zuletzt mit der hervorragenden technischen Expertise des Unternehmens in diesem Bereich zusammen. So muss ein Gebrauchtmaschinenhändler seinen Kunden bei Detailfragen auch technisch weiterhelfen können muss. „Mit Horizon kennen wir uns einfach super aus“, bringt es Diana Landauer auf den Punkt. Genau dieses Wissen sorgt dafür, dass der Verkauf nicht mit der Übergabe der Maschine endet. Unterstützung erhält der Kunde vor Ort, per Videotelefonie oder mit eigens erstellten Erklärvideos. Herstellerübergreifend gehandelt und vermittelt wird selbstverständlich ebenfalls.

Der Name ist Programm: LA-Postpress konzentriert sich ganz auf den An- und Verkauf gebrauchter Weiterverarbeitungstechnik. Besonders Maschinen von Horizon stehen im Fokus.

Kaufen, vermitteln, prüfen

Grundsätzlich gibt es für gebrauchte Maschinen zwei Wege. Entweder LA-Postpress kauft eine Anlage selbst an und nimmt sie in den eigenen Bestand – oder das Unternehmen tritt als Maschinenmakler auf und vermittelt direkt zwischen Verkäufer und neuem Nutzer. Auch bei einer solchen Vermittlung kann die technische Begleitung Teil des Pakets sein: Eine Maschine wird entweder beim bisherigen Betreiber geprüft oder, wenn es logistisch sinnvoll ist, zunächst nach Volkach geholt. Wie weit die Aufarbeitung geht, richtet sich nach Kundenwunsch und Einsatzfall. Manche internationalen Käufer benötigen vor allem schnell verfügbare Technik zu attraktiven Konditionen. Andere erwarten eine umfassend geprüfte und gereinigte Maschine. Einen technischen Grundcheck gibt es grundsätzlich. „Jede Maschine war im Betrieb und wurde von uns persönlich getestet“, erklärt Alexander Landauer. Bei einer umfangreicheren Aufarbeitung werden Verkleidungen demontiert, Maschinen gründlich gereinigt und Teile ersetzt, bei denen sich bereits abzeichnet, dass sie in absehbarer Zeit verschleißen könnten. Damit bleibt der Gebrauchtmaschinenkauf für den Anwender gut kalkulierbar.

Ähnlich breit ist LA-Postpress bei der Logistik aufgestellt. Demontage, transportsichere Verpackung und Exportorganisation gehören ebenso zum Angebot wie die Anlieferung und Aufstellung. Für regionale Transporte stehen eigener Lkw, Transporter und Fahrer zur Verfügung; auch Techniker beschäftigt das Unternehmen selbst. Bei Überseegeschäften werden Maschinen entsprechend für Containertransporte vorbereitet. „Wir haben alles im eigenen Haus, wir können jeden Arbeitsschritt selber machen“, beschreibt Landauer den Anspruch. Lediglich klassische Seefrachtleistungen werden naturgemäß über externe Partner abgewickelt.

Service statt Preiskampf

Dass gebrauchte Technik vor allem über den niedrigsten Preis verkauft wird, sieht man in Volkach anders. „Wir verkaufen nie über den Preis“, sagt Alexander Landauer. Natürlich muss am Ende auch die Kalkulation stimmen. Entscheidend sei aber das Vertrauen darin, dass Zustand, Beratung und Abwicklung dem entsprechen, was zuvor vereinbart wurde. Dazu gehört für Alexander Landauer auch, Probleme nach dem Verkauf nicht liegenzulassen: „Keine unerledigte Reklamation – das war mir immer wichtig.“

Genau darin liegt wohl auch das Geheimnis der Entwicklung von LA-Postpress: Aus dem kleinen Handelsunternehmen im heimischen Schlafzimmer ist in 20 Jahren ein spezialisierter Postpress-Dienstleister geworden, der Technik, Handel und Logistik bestens miteinander verbindet.

Kontakt:

LA-Postpress
www.la-postpress.de