UV-Inkjet-Baureihe in drei Konfigurationen für Etikettendrucker

ECO3 steigt mit Elio in den digitalen Etikettendruck ein

Elio Hybrid verbindet digitalen UV-Inkjet und konventionellen Flexodruck in einer kundenspezifisch konfigurierten Produktionslinie – eines von drei Modellen, mit denen ECO3 in den digitalen Etikettendruck einsteigt.(Bild: ECO3)

ECO3 hat am 6. Oktober 2026 mit Elio eine neue Baureihe von UV-Inkjet-Etikettendruckmaschinen vorgestellt und tritt damit erstmals im Markt für den digitalen Etikettendruck an. Die Baureihe umfasst drei Konfigurationen und richtet sich an Etikettendrucker, die kürzere Auflagen, eine steigende Variantenzahl, Personalisierung und schnellere Durchlaufzeiten abdecken müssen. Die Maschinen sind ab sofort bestellbar und werden über das bestehende Vertriebs- und Servicenetz von ECO3 in Europa und Amerika vermarktet.

Das Unternehmen mit Sitz in Mortsel, Belgien, ist bislang vor allem als Anbieter von Vorstufensystemen, Workflow-Automatisierung, Farbmanagement und Produktionsunterstützung bekannt. Mit Elio überträgt ECO3 diese Erfahrung nach eigenen Angaben auf die Etikettenproduktion. Nach Darstellung des Herstellers orientiert sich die Baureihe nicht an maximalen technischen Werten, sondern an einem Verhältnis von Leistung, Flexibilität und Investitionshöhe, das profitables Wachstum ermöglichen soll.

Anzeige

Elio ist dabei nicht als einzelne Maschine angelegt, sondern als Produktionsumgebung: Zur Hardware kommen die Elio-Tinten, die Workflow-Software Apogee Digital sowie die Beratung und Betreuung von ECO3 vor und nach dem Kauf. Alle Modelle der Baureihe greifen auf Druckkopftechnologie von Kyocera zurück.

Drei Konfigurationen für unterschiedliche Produktionsstrategien

Elio Essenza ist als Einstieg in die industrielle digitale Etikettenproduktion ausgelegt. Die Maschine druckt mit bis zu 50 m/min und bietet sechs Farbkanäle, sodass CMYK mit Weiß kombiniert werden kann. Die Auflösung liegt bei bis zu 600 × 1.200 dpi. Gearbeitet wird im Etikettenformat 330 mm, das laut ECO3 in der Branche am weitesten verbreitet ist. Optional lassen sich Module für Primer, Kaschierung und Stanzen inline einbinden.

Elio Forma adressiert Betriebe mit höherem Produktivitätsbedarf. Sie erreicht bis zu 80 m/min bei einer nativen Auflösung von 1.200 × 1.200 dpi. Neben CMYK unterstützt die Plattform einen erweiterten Farbraum mit Orange, Grün, Violett und Weiß; die Härtung erfolgt per LED.

Elio Hybrid verbindet digitalen UV-Inkjet und konventionellen Flexodruck in einer Produktionslinie. Die Plattform wird kundenspezifisch konfiguriert und richtet sich an Etikettendrucker, die beide Verfahren in einem Arbeitsgang nutzen wollen.

Hersteller betont Partnerrolle statt Technikvorsprung

„Etikettendrucker brauchen nicht mehr Technologie um der Technologie willen“, sagt Christian Tebroke, CEO von ECO3. „Sie brauchen einen Partner, der ihnen hilft, ihre Kunden zu bedienen, effizient zu arbeiten und profitabel zu wachsen. Das ist die Philosophie hinter Elio: die Funktionen zu liefern, die sie benötigen, in einer Lösung, die Leistung, Flexibilität und Investitionseffizienz verbindet.“

„Elio markiert den Einstieg von ECO3 in den digitalen Etikettendruck, baut aber auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Druckindustrie auf“, ergänzt Iris Bogunovic, Product Manager Digital Label Printing bei ECO3. „Wir sind überzeugt, dass Etikettendrucker mehr brauchen als technische Daten allein. Sie brauchen eine Lösung, die verlässliche Leistung, einen effizienten Workflow, fachliche Unterstützung und attraktive Wirtschaftlichkeit verbindet.“

Verfügbarkeit

Die Elio-Baureihe kann ab sofort bestellt werden. Der Vertrieb erfolgt über das etablierte Vertriebs- und Servicenetz von ECO3 in Europa und Amerika. Zusätzlich stellt das Unternehmen die Baureihe in einem virtuellen Showroom vor.

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.