AOK Baden-Württemberg setzt auf automatisierte Hausdruckerei
von Redaktion,
Bernd Schultz, Leiter der Hausdruckerei der AOK Baden-Württemberg, vor dem neuen Großformatdrucksystem von Canon.(Bild: Canon)
Kurzfristige Informationskampagnen, kleinere Auflagen und individuell angepasste Materialien gehören zum Alltag der AOK Baden-Württemberg. Die Hausdruckerei setzt deshalb auf automatisierte Abläufe und eine flexible Verarbeitung verschiedener Medien.
Mit rund 4,5 Millionen Versicherten und etwa 180 Kundencentern benötigt die AOK Baden-Württemberg regelmäßig gedruckte Kommunikationsmittel. Dazu gehören unter anderem Poster, Flyer und lokal angepasste Informationsmaterialien. Gerade bei kurzfristigen Änderungen im Gesundheitswesen oder aktuellen Informationskampagnen muss die Hausdruckerei schnell reagieren können.
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Wie kurzfristig solche Aufträge entstehen können, zeigt eine Kampagne während der jüngsten Hitzeperiode. „Zur jüngsten Hitzeperiode haben wir extrem viele Plakate mit dem Slogan ‚Dein Körper ist kein Kaktus‘ produziert – sogar über Nacht. Da musste alles ganz schnell gehen“, berichtet Bernd Schultz, Leiter der Hausdruckerei der AOK Baden-Württemberg.
Für die Großformatproduktion nutzt die Hausdruckerei eine Canon colorWAVE mit der Workflow-Software PRISMAproduce. Damit lassen sich Druckaufträge weitgehend automatisiert steuern. Nach Angaben der AOK sind manuelle Eingriffe dadurch nur selten erforderlich. „Dadurch erhöht sich die Produktivität enorm. Eingriffe von Hand sind selten“, sagt Bernd Schultz.
Ein weiterer Punkt ist die Verarbeitung unterschiedlicher Materialien. Insgesamt können 32 verschiedene Substrate eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem wasserfeste Medien für Poster im Außenbereich und schwer entflammbare Materialien für die Kommunikation in Innenräumen.
Auch die Produktionsleistung hat sich laut AOK erhöht. Im Vergleich zum zuvor eingesetzten System erreicht die Hausdruckerei mit der colorWAVE heute das Drei- bis Fünffache der Leistung. Gleichzeitig nimmt das gesamte Druckvolumen weiter zu.
Eine wichtige Rolle spielt außerdem der Schutz personenbezogener Daten. Die in das System integrierten Sicherheitsfunktionen sollen den Schutz sensibler Informationen während des Produktionsprozesses unterstützen. Die Workflow-Software hilft zudem dabei, Fehldrucke und Materialverschnitt zu reduzieren.
Zum heutigen Anwendungsspektrum gehören unter anderem DIN-A0-Poster, Flyer und Roll-ups. Auf einer Canon imagePRESS V1000 entstehen außerdem Broschüren, Schulungsmaterialien und Entscheidungsvorlagen. Je nach Auftrag sind auch Auflagen von bis zu 10.000 Exemplaren möglich.
Gleichzeitig verändert sich die Nachfrage der Kundencenter. Immer häufiger werden kleinere Auflagen benötigt, die auf einzelne Standorte zugeschnitten sind. Dadurch sinken zwar teilweise die Stückzahlen einzelner Aufträge, das gesamte Druckvolumen wächst jedoch weiter.
Für die kommenden Jahre erwartet Schultz eine weitere Zunahme der Nachfrage: „In Zukunft wird sich in unserer Hausdruckerei die Nachfrage erhöhen und Volumen noch weiter wachsen. Ich bin froh, dabei auf die Zuverlässigkeit und Flexibilität der Canon Systeme setzen zu können.“
Damit zeigt das Beispiel der AOK Baden-Württemberg, wie sich eine interne Druckproduktion auf kurzfristige Aufträge, unterschiedliche Materialien und stärker individualisierte Kommunikationsmittel einstellen kann.