Bildergalerie

Der Buchmarkt in Zahlen

Laut einer Analyse des Börsenvereins des deutschen Buchhandels zusammen mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ging die Zahl der Buchkäufer auf dem Publikationsmarkt in den letzten fünf Jahren um 6,4 Millionen Menschen zurück. Dennoch blieben die Umsätze im Buchhandel weitgehend stabil auf dem Niveau der Vorjahre. Wir haben die Zahlen aus dem Buchmarkt für Sie in einer Bildergalerie zusammengetragen.

Zum Einstieg einige allgemeinere Zahlen: Die häufigste Freizeitbeschäftigung der Deutschen ist laut Verbraucheranalyse nach wie vor das Fernsehen. 83,5% der Befragten gaben an, häufig den Fernseher anzuschalten. 51,1% nannten die Tageszeitung, 36,2% Magazine als Freizeitbeschäftigung. Bücher lesen kam bei 18,2% der Befragten zum Zug.

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Wichtigste Zielgruppe für den Buchmarkt sind Frauen ab 40 mit mindestens einem mittleren Schulabschluss, wobei weder die Berufstätigkeit noch das Haushaltseinkommen eine signifikante Rolle zu spielen scheint.

Auch bei den Kindern sind es vor allem die Mädchen, die regelmäßig ein Buch in die Hand nehmen. So lesen 20% der 6-13 jährigen Mädchen fast täglich, aber nur 11% der Jungs. Bei der Angabe, „Ich lese nie“ ist das Verhältnis dagegen umgekehrt (21% der Jungen lesen nie, aber nur 11% der Mädchen).

Zahlen rund ums Buch

Die hier aufgeführten Fakten und Zahlen stammen aus der 66. Auflage des Marktreports „Buch und Buchhandel in Zahlen 2018“. Das Buch kann unter mvb-online.de/bubiz, per E-Mail an service@mvb-online.de, telefonisch unter +49 69 1306 550 oder im Buchhandel als Print-Version und als E-Book bestellt werden.

Im Jahr 2017 kauften in Deutschland 29,6 Millionen Menschen (ab 10 Jahren) Bücher. Das sind 6,4 Millionen weniger als 2013. Die Umsätze gingen nicht im gleichen Maß zurück.
Der Absatz von E-Books steigt um 3,9% auf 29,1 Millionen Bücher. Der Umsatz sinkt um 1,4%. Der Umsatzanteil der E-Books bleibt unverändert bei 4,6%. Dabei geben E-Book-Käufer im Schnitt 6,38 Euro für ein Exemplar aus.
Zwischen 2013 und 2017 sank der Umsatz der buchhändlerischen Betriebe von 9,536 Mrd. Euro auf 9,131 Mrd. Euro. Offenbar kaufen diejenigen Menschen, die nach wie vor Bücher kaufen, mehr davon oder geben mehr für die einzelnen Exemplare aus.
2017 lag der Durchschnittseinkauf bei 12,4 Titeln pro Person. Im Schnitt gaben Konsumenten 137,40 Euro für den privaten Buchbedarf aus. 2013 lag der Durchschnittseinkauf bei 11,0 Titeln, die Ausgaben für den privaten Buchbedarf lagen bei insgesamt 116,70 Euro.
Der Verlagsbuchhandel spart: 0,6% beim Personal und 3% bei Werbung und Marketing. Dafür sind die Umsätze um 1,7% gestiegen. Die Zuwächse kommen jedoch vor allem aus dem Geschäft mit Online-Diensten (+12,7%) und mit sonstigen Waren wie zum Beispiel dem Seminargeschäft. (+9,2%)
Im deutschsprachigen Ausland sinken die Buchhandelsumsätze: In der Schweiz um 2,9%, in Österreich um 2,4%. Der Zehnjahresvergleich beider Länder zeigt, dass die Schweiz seit 2007 deutlich mehr verloren hat.

 

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