Dr. Bertram Stausberg zum neuen BVDM-Präsidenten gewählt
von Redaktion,
Das neue Präsidium des BVDM: Stefan Mail, Philipp von Trotha, Holger Busch, Kirsten Hommelhoff und Dr. Bertram Stausberg (v.l.n.r., nicht im Bild Oliver Curdt).(Bild: BVDM / Hans-Christian Plambeck)
Der Bundesverband Druck und Medien hat ein neues Präsidium gewählt. Neuer Präsident ist Dr. Bertram Stausberg. Neben den Personalentscheidungen legte die Jahreshauptversammlung auch die politischen Schwerpunkte für die kommenden Monate fest.
Der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) hat auf seiner Jahreshauptversammlung in Berlin Dr. Bertram Stausberg, Geschäftsführer der Axel Springer Print Management GmbH, zum neuen Präsidenten gewählt. Er folgt auf Wolfgang Poppen, der sein Amt nach zwölf Jahren vorzeitig niedergelegt hat.
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In seiner Antrittsrede hob Stausberg die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Bundesverband und Landesverbänden hervor: „Die gemeinsame Festlegung von Schwerpunkten und eine klar abgestimmte Aufgabenverteilung schaffen genau die Unterstützung, die die Unternehmen unserer Branche in einem herausfordernden Marktumfeld benötigen. Neben der Betreuung und Unterstützung der Betriebe durch die Landesverbände in den Regionen stärkt der BVDM die Landesverbände und ihre Mitglieder mit einer starken Interessenvertretung auf nationaler und europäischer Ebene und sorgt dafür, dass die Anliegen der Druck- und Medienindustrie in Politik und Verwaltung Gehör finden.“
Auch das Amt des Vizepräsidenten wurde neu besetzt. Stefan Mail, Geschäftsführer von Mail Druck + Medien, übernimmt die Nachfolge von Sönke Boyens, der ebenfalls vorzeitig aus dem Präsidium ausgeschieden ist. Zum weiteren Präsidium gehören Vizepräsident Dr.-Ing. Steffen Leistner sowie Kirsten Hommelhoff, Holger Busch, Oliver Curdt und Philipp von Trotha.
Neben den Wahlen befassten sich die Delegierten mit den wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Branche. Als wichtigste Themen für das kommende Jahr nannten sie den Abbau von Bürokratie, wettbewerbsfähige Energiepreise, die Sicherung von Fachkräften, die Förderung von Innovationen, mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt sowie verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen.
„Wir wollen uns nicht auf den bisherigen Erfolgen bei Themen wie EUDR, EmpCo oder Nachhaltigkeit ausruhen. Vielmehr werden wir die Interessen unserer Branche noch stärker in politische Entscheidungsprozesse einbringen und den Dialog mit den Verantwortlichen weiter intensivieren“, sagte Kirsten Hommelhoff.