Einsparungen resultieren aus Um- und Ausbaumaßnahmen sowie Umstellung des Rohstoffeinsatzes

Laakirchen Papier: CO2-Ausstoß und Energieverbrauch nachhaltig reduziert

Blick auf die Aufrollung an der PM 11 der Laakirchen Papier AG.(Bild: O. Winterleitner (www.lichtmeister.com) / Laakirchen Papier AG)

Bereits im Jahr 2017 hat die Laakirchen Papier AG mit Sitz in Laakirchen (Oberösterreich), Hersteller von superkalandrierten Papieren und Unternehmen der Heinzel Group, in diverse Um- und Ausbaumaßnahmen investiert sowie den Rohstoffeinsatz von Primärfasern auf Sekundärfasern umgestellt. All dies wirke sich nun positiv auf den Energieverbrauch sowie auf den CO2-Ausstoß des Unternehmens bei der Herstellung von SC-Papier aus.

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Die in der Branche etablierten Darstellungen von Umweltauswirkungen in Form des „Paper Profile“ und des „Carbon Profile“ würden die relevanten und verbesserten Umweltparameter klar aufzeigen, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Die Laakirchen Papier AG hat sich darüber hinaus zusätzlich einer freiwilligen Überprüfung der Berechnungen durch Quality Austria unterzogen.

Paper Profile

Das Paper Profile ist ein freiwilliges Umweltdatenblatt und liefert wesentliche Parameter zu Wasser- und Luftemissionen, die bei der Herstellung von Papier anfallen. Laakirchen Papier reduzierte laut eigenen Angaben durch seine Umstellung auf 100% Recyclingpapier die erhobenen Werte signifikant. Beispielsweise soll sich die spezifische CSB-Emission (CSB … Chemischer Sauerstoffbedarf) der SC-Produktion um rund ein Drittel verringert haben. Weiterhin entfallen laut Laakirchen auch Schwefelemissionen und feste Deponieabfälle aufgrund des Verzichts auf zugekauften Zellstoff. Die Produktionsumstellung wirkt sich im Allgemeinen, so die Papierfabrik, positiv auf den Fremdstromverbrauch aus. Dieser sei somit um 10% pro Tonne Fertigware gesenkt worden.

Carbon Profile

Das Carbon Profile ist eine Erklärung über den CO2-Ausstoß, welcher mit der Papierproduktion sowie dem Transport von Roh- und Fertigmaterialien zusammenhängt und folgt den von CEPI vorgegebenen Berechnungskriterien. Durch den geringeren Chemikalieneinsatz und dem geringeren Energiebedarf konnte Laakirchen Papier laut eigenen Angaben eine Verringerung des spezifischen CO2-Ausstoßes der SC-Produktion um ein Fünftel erreichen. „Die Papierindustrie arbeitet kontinuierlich an der Reduzierung des Energieverbrauchs. Auch unser Fokus liegt darin, zukünftig weiter Potenziale einer nachhaltigen Papierproduktion zu suchen und uns kontinuierlich zu verbessern. Das neue Wasserkraftwerk, welches Mitte 2019 fertig gestellt wird, wird sich positiv auf den Energieverbrauch unserer Papierfabrik auswirken“, gibt Thomas Welt, CEO Laakirchen Papier AG, außerdem Einblick in aktuell laufende Projekte.

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