Schildermaler-Script, eine Wild-West-Display-Familie und Variationen zweier Klassiker

5 neue Type-Designs in der Monotype Library

Eine der neuen Schriften in der Monotype Library: Die Trade Gothic Inline, eine Erweiterung des Schriften-Klassikers.
(Bild: Monotype)
Eine der neuen Schriften in der Monotype Library: Die Trade Gothic Inline, eine Erweiterung des Schriften-Klassikers.

Eine weiche, gerundete Sans-Serif, eine geschwungene Script, eine antike Slab-Serif und dekorative Ergänzungen zu zwei Klassikern sind die jüngsten Erweiterungen der Monotype Library. Diese sollen sich sowohl über Myfonts.com downloaden oder über die cloud-basierte Font-Plattform Mosaic in den Workflow integrieren lassen.

Trade Gothic Inline: Dekorative Erweiterung des beliebten Klassikers

Die neue Ergänzung zur Trade Gothic Next ist, wie es von Monotype heißt, eine Antwort auf den wachsenden Bedarf an Display-Schriften, um neue Anwendungsbereiche zu erschließen. Die Familie bietet fünf „Strichstärken“, die den Bogen vom eleganten, leisen Auftritt bis hin zum starken Statement spannen, und alle Tonalitäten dazwischen abdecken. Während die fetteren Schnitte auf Postern, Schildern, Verpackungen und in Headlines zu Hause sind, sollen die leichten, eleganten Schnitte im Editorial und Corporate Design frische Akzente setzen.

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Ebenfalls neu: die FF Sanuk Round. (Bild: Monotype)

FF Sanuk Round: Stark im Auftritt, weich im Detail

Die jüngste Erweiterung der FF-Sanuk-Familie folgt weitgehend den Proportionen der Mutterschrift, wobei gerundete Strichenden der Schrift eine Wärme verleihen, wie sie heute von vielen Marken und Interfaces gewünscht werde. Diese neue „Geschmacksrichtung“ soll Vertrauen und Offenheit vermitteln, so dass mit ihr auch kritische Themen in der Unternehmenskommunikation zugänglicher kommuniziert werden können.

Neu ist auch die Schilder-Malschrift Bayamo.(Bild: Monotype)

Bayamo: Wie von Hand gemalt, und doch digital in Szene gesetzt

Die Schilder-Malschrift von Emil Bertell, der die Schleifen und Bögen eines Pinsels nachahmte, symbolisiert Kraft. Der Zeichensatz bietet eine Menge kontextabhängiger Alternativzeichen, was bedeute, dass sich Glyphen – je nach voranstehendem und nachfolgendem Buchstaben – natürlich einfügen und den Handschrift-Effekt authentischer machen. Bayamo ist laut Monotype eine gute Wahl für Gestaltungsaufgaben im Branding, Packaging, Editorial Design und allen Umgebungen, wo ein typografischer Blickfang gewünscht wird.

Die Wild-West-Schrift Hideout gehört ebenfalls zu den Neuerungen in der Monotype Library.(Bild: Monotype)

Hideout: eine Wild-West- Sans-Serif

Die vom Monotype-Type-Designer Jim Ford entworfene Hideout-Familie soll Aspekte eines serifenbetonten Stils mit denen einer quadratischen Sans verbinden. Die „zackige“ Architektur der Schriftzeichen geht vom Einsatz in großen Textgrößen aus, so dass der Charme der Details mehr ins Auge sticht. Dabei ist die Familie besonders anpassungsfähig: 14 Schnitte, darunter Condensed und zwei verwitterte Ghost-Versionen, wie von einem verwitterten Fahndungsplakat abgekupfert. Stilistische Alternativen, zeigende Hände, Ziegelmuster und antike Symbole runden den Zeichenvorrat der Familie ab.

Neu ist auch die DIN Next Decoratives.(Bild: Monotype)

DIN Next Decorative: Industrieschrift zeigt Gefühl

Die deutsche Normschrift DIN steht seit Jahrzehnten für Neutralität, Zuverlässigkeit und Stabilität. Doch mit den vier Dekorstilen Rost, Rost Schablone, Rost Slab und Schattiert zeigt DIN erstmals Emotionen, wie es Monotype beschreibt. Der Second-Hand-Look erstreckt sich auf die drei fetten Schnitte Black, Heavy und Bold, also insgesamt 12 Fonts, und verleiht der DIN Street-Credibility. Ideal für starke Statements auf T-Shirts, an Wänden, auf Plakaten und in der Retail-Kommunikation, heißt es.

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