Neues Projekt von Medienunternehmer Oliver Wurm

Das Grundgesetz kommt als Magazin

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist ab heute als Zeitschrift an ausgewählten Kiosken erhältlich.

Die meisten kennen das Grundgesetz vermutlich noch aus ihrer Schulzeit als ca. DIN A6 großes Büchlein. Jetzt bringt der Hamburger Medienunternehmer Oliver Wurm die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland als Magazin an den Kiosk. Verkaufsstart ist der heutige Dienstag.

Anzeige

Die Zeitschrift zum Grundgesetz enthält den kompletten Originaltext, der bebildert wird mit Infografiken zur Geschichte Deutschlands sowie mit Satellitenfotos von Deutschland und Europa, die der Astronaut Alexander Gerst von der internationalen Raumstation ISS aus geschossen hat.

Initiiert wurde das Projekt von Medienunternehmer Oliver Wurm gemeinsam mit dem Designer Andreas Volleritsch. Anlass dafür war der 70. Geburtstag der Verfassung am 23. Mai 2019. Das Duo Wurm und Volleritsch hat Erfahrung darin, eher schwer zugängliche Texte in Magazinform einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. 2010 hatten sie bereits das Neue Testament als Zeitschrift herausgebracht.

Produziert wird das Grundgesetz ohne einen Verlag im Hintergrund. Partner können das Projekt finanziell unterstützen, indem sie beispielsweise einmalig für 1949 Euro Ausgaben erwerben. Zusätzlich zu den Ausgaben erhalten diese Partner dann die Möglichkeit, ihr Firmenlogo im Heft und auf der Homepage dasgrundgesetz.de zu platzieren. Ansonsten ist das Heft anzeigenfrei. Für die erste Ausgabe sind alle 70 Partner-Plätze vergeben.

Die Startauflage beträgt 100.000 Exemplare, der Copypreis des 124 Seiten starken Heftes liegt bei 10 Euro. Den Vertrieb übernimmt der verlagsunabhängige Nationalvertrieb Stella Distribution in Hamburg. Das Magazin soll zunächst an Bahnhöfen, Flughäfen sowie großen vom Presse-Grosso belieferten Verkaufsstellen erhältlich sein. Zudem kann es über die Website dasgrundgesetz.de bestellt werden.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Eine wunderbare Sache. Heute morgen im WDR 3 gehõrt und sofort im REWE Markt gekauft.
    Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Heft,
    Herzliche Grüße
    Jochen Friesecke

    Auf diesen Kommentar antworten
    1. Dem schließe ich mich an, vorbehaltlos als Schritt, die Inhalte ins Bewusstsein zu rücken, Nachdenklichkeit herzustellen. Ideenpotential ist scheinbar unerschöpflich, sehr durchdachtes Marketing, witzig auch die schwarz-rot-gold – Offenbarung beim Blättern. Mir gefällt’ s rundum, auch wenn ich jetzt etwas recht Skeptisches anfüge :

      Ich bin jetzt 80 Jahre alt, zehn mehr als das GG im nächsten Jahr, groß geworden im Haushalt eines großartigen Sozialrichters, dem ich den Atem von RECHT und GERECHTIGKEIT in allen seinen Facetten zu verdanken habe. Meine Kritik am GG ist jetzt 50 Jahre alt und in meiner Asservatenkammer der Kuriositäten sind die drolligsten Bemerkungen über das GG aufgehoben, allesamt ziemlich neben der Spur, weil ohne Begründungen.

      Mit dem Titel ” Das GRUNDGESETZ auf GRUND gesetzt ” möchte ich baldigst etwa 1.500 Seiten auf ein handliches Format eindampfen. Wer jetzt schon Lust hat, mag in FB oder Google unter >>> AG GRUNDGESETZ als GESELLSCHAFTSVERTRAG <<< über die verschiedensten Sündenfälle nachdenken.

      Ich grüße Euch,
      Rainer H. Kühne aus Berlin

      Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren: