Nach dem Aus des Otto-Hauptkatalogs

Der gedruckte Katalog im Marketingmix

Ohne Preisangaben, dafür mit QR-Codes: Auch die gedruckte Ausgabe des Amazon-Spielwarenkatalogs verlinkt direkt in den Onlineshop.

Der eine geht (Otto), der andere bleibt (Ikea), der nächste kommt (Amazon) – der gedruckte Katalog ist nach wie vor ein interessantes Marketinginstrument. Aber welche Rolle übernimmt er im multimedialen Kontext?

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Vielleicht vorweg: Das Ende des kiloschweren Otto-Hauptkatalogs, der im Dezember noch einmal mit 656 Seiten und in Millionenauflage bei Prinovis in Nürnberg gedruckt wurde, bedeutet nicht, dass der Onlinehändler keine Kataloge mehr verschickt. Das Unternehmen setzt neben der Website nach wie vor auf Print: Beispielsweise in Form aktionistischer Formate, also dünner Kataloge mit aktuellen Angeboten. Oder mit Special-Interest-Formaten, die die ganze Breite eines speziellen Angebots darstellen.

Und auch andere große Player lassen blättern: Amazon brachte vor Weihnachten ein „Lookbook“ mit dem Titel „A Holiday of Play“ heraus – einmal als PDF, das mit dem Onlineshop verlinkt war, und einmal als Printausgabe – durch QR-Codes ebenfalls verlinkt – an Millionen von Amazon-Kunden. Der erste gedruckte Katalog des Internetriesen überhaupt!

Auch der Ikea-Katalog erreicht als Klassiker nach wie vor 25 Millionen Haushalte allein in Deutschland. „Der Katalog greift in der frühen Phase der Customer Journey“, sagte Tanja Dolphin, Global Catalogue Manager bei dem schwedischen Möbelhändler, gegenüber dem Branchendienst Wuv.de.

Welche Rolle der gedruckte Katalog im multimedialen Kontext übernimmt, welche Branchen ihn nach wie vor einsetzen und worauf es bei der Umsetzung ankommt, lesen Sie im aktuellen Deutscher Drucker. Hier geht’s zur Einzelheftbestellung für die aktuelle Ausgabe Deutscher Drucker Nr. 3/2019.

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