Neue Studie von Ricoh Europe

Fehlende Investitionsbereitschaft bedroht KMUs

Wachstum ist das Ziel: Laut einer Ricoh-Studie versuchen 56 Prozent der KMU, ihren Gewinn zu steigern und 54 Prozent, ihre Geschäftstätigkeit auszuweiten.

34 Prozent der europäischen KMU-Führungskräfte gehen dvon aus, dass sie bis 2020 ihre Geschäftsaktivitäten einstellen müssen, wenn sie es nicht schaffen, mit den entsprechenden Investitionen auf digitalen Disruption, Wirtschaftswandel und behördliche Vorschriften zu reagieren. Die ist das Ergebnis einer Studie, die der Digitaldruckmaschinenhersteller Ricoh beauftragt hat. Befragt wurden dazu 3.300 KMU-Führungskräfte aus 23 Ländern Europas.

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Angesichts der Tatsache, dass 56 Prozent der KMU versuchen, ihren Gewinn zu steigern und 54 Prozent, ihre Geschäftstätigkeit auszuweiten, sei es unerlässlich, die traditionellen Wachstumsannahmen in Frage zu stellen. Obwohl 92 Prozent der Befragten die Auswirkungen der digitalen Disruption in ihrem Sektor erkennen, seien dennoch 59 Prozent noch nicht in der Lage, die Vorteile zu nutzen, so Ricoh. Darüber hinaus prognostiziere ein Viertel der Unternehmen, dass sie in den nächsten zwei Jahren nicht in der Lage seien, schnell genug auf veränderte staatliche Vorschriften und auf das Wachstum der Automatisierung zu reagieren (20 Prozent).

David Mills, CEO Ricoh Europe, sagt: „Die Studie ist eine Art Weckruf, aber die gute Nachricht ist, dass die KMU-Führungskräfte sich der Marktveränderung und der Notwendigkeit von Innovationen bewusst sind. Jetzt ist es an der Zeit, eine proaktive Haltung einzunehmen und der digitalen Disruption entgegenzutreten. Jedes Unternehmen, das die Anpassung seiner Prozesse und Strategien falsch einschätzt, riskiert, seine Zukunft dem Zufall zu überlassen.“

Die Studie identifiziert laut Ricoh drei Schlüsselbereiche, in denen KMU in neue Technologien investieren sollten, um ihren Fokus neu auszurichten:

1. KMU müssen engere Kundenbeziehungen aufbauen, indem sie Technologien einsetzen, die die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen vereinfachen und vorantreiben – 54 Prozent der KMU erkennen, dass sie kontinuierliche Beziehungen zu ihren Kunden aufbauen müssen.

2. KMU müssen intelligentere Arbeitsplatztechnologie einsetzen, um Prozesse umzugestalten, die Agilität zu verbessern und die Effizienz zu steigern – 74 Prozent der Führungskräfte sagen, dass Technologie ihre Innovationsfähigkeit unterstützt.

3. KMU müssen das volle Potenzial von Talenten ausschöpfen, indem sie Technologien einsetzen, um Mitarbeiter zu fördern und kreatives Denken zu ermöglichen – 42 Prozent wollen sichere Räume für Experimente fördern, um zu sehen, ob Ideen erfolgreich sind.

Mehr Informationen zur Studie gibt es unter www.ricoh-europe.com/de/generation-innovate.

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