Lösungen für den Wachstumsmarkt Pharmaindustrie und kundenspezifische Mailingsysteme

Heidelberg übernimmt die MBO-Gruppe

Eine Auswahl von Produkten, die mit MBO-Finishing-Systemen hergestellt werden können.

Mit der Übernahme der weltweit tätigen MBO-Gruppe will die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ihr Angebot im Wachstumsmarkt der Weiterverarbeitung digital gedruckter Produkte weiter ausbauen. Zudem erwirbt das Unternehmen Zugang zu neuen Kunden in der Pharmaindustrie und erweitert mit Angeboten zu Mailingsystemen das Portfolio im Offsetbereich.

Der Umsatz von MBO beträgt derzeit rund 50 Mio. Euro pro Jahr. Die Akquisition beinhaltet unter anderem die Übernahme der Standorte Oppenweiler und Bielefeld (Herzog + Heymann) und des Produktionsstandorts Perifita (Portugal) mit insgesamt etwa 450 Mitarbeitern. MBO ergänzt mit den vorhandenen Technologien das Produktspektrum von Heidelberg. Die Nutzung des Händler- und Servicenetzes von MBO führt ebenfalls zu wechselseitigen Chancen. Neben den deutschen Standorten bietet insbesondere der Standort in Portugal „interessante Optionen für den gesamten Heidelberg-Konzern“, so Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg.

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Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden soll die Übernahme voraussichtlich bis Ende 2018 vollzogen werden.

 

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Durch die Übernahme von MBO erzielt Heidelberg das gleiche wie es Müller Martini durch die Übernahme von Kolbus gelungen ist.
    Eine Monopolstellung. Ich sehe dies aus Kundenseite sehr schwierig. Damit hat HD es geschafft einen Mitbewerber zu verdrängen. Ob das für die schon angespannte Stimmung in Grafischen Industrie gut ist, mag ich zu bezweifeln.

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