Verkauf auf dem Open House von Herzog + Heymann

Onlineprinters kauft Multi-Rill-Linie

Die Multi-Rill-Linie wurde an Onlineprinters verkauft. Von links: Daniel Herder (Technische Produktentwicklung, Onlineprinters); Michael Rüttinger (Werksleitung Einblatt, Onlineprinters) und Uwe Reimold / Technifoldold.

Herzog + Heymann, Hersteller von Sondermaschinen im Bereich Druckweiterverarbeitungsmaschinen und Mitglied der MBO-Gruppe, zeigt sich sehr zufrieden mit seinem Open House, das in der vergangenen Woche in Bielefeld stattgefunden hat.

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Uwe Reimold verkaufte gleich zu Beginn des Events die Multi-Rill-Linie an die Onlinedruckerei Onlineprinters in Neustadt/Aisch. Reimold ist die exklusive Technifold-Vertretung rund um das Thema Nut-/Rill-/Falzlösungen für Deutschland, Österreich und Italien. Die Multi-Rill-Linie verfügt über zwei Anleger, die im rechten Winkel zueinander stehen. Beide beschicken dieselbe Falzmaschine. Es ist jedoch immer nur ein Anleger aktiv. Während ein Anleger Bogen zuführt, kann der zweite Anleger parallel für den Folgeauftrag vorbereitet werden. Dadurch lassen sich die Rüstzeiten minimieren. Mit der Multi-Rill-Linie können Papiere mit hoher Grammatur gerillt und anschließend gefalzt werden. Beispielhafte Anwendungen sind etwa Grußkarten oder Flyer.

Eine Neuheit auf der Hausausstellung war eine Outsert-Linie mit integriertem, automatischen Verpacker. Die damit gefalzten Outserts verfügten über 398 Panel und wurden mit einem Label verschlossen. Anschließend wurden sie direkt inline automatisch  in Trays verpackt.

Zu den weiteren Exponaten zählte auch eine Mailing-Linie mit Equipment der Firmen Bograma, IGS, Amica Systems und Baumer HHS. Dabei wird zunächst das bedruckte Trägermaterial des Mailings mit Hilfe der rotativen Stanzmaschine BSR 550 Servo von Bograma in Form gebracht. Die Ecken werden gerundet, ein Fensterbereich für die Empfängeradresse wird ausgestanzt und es werden zwei Schlitze zum Einstecken einer Visitenkarte geschnitten. Anschließend wird mit einem Inkjet Drucker von Amica ein QR-Code aufgedruckt. Der Code enthält Informationen darüber, mit welchem Motiv weiße Plastikkarten bedruckt werden sollen. Der Druck der Plastikkarten erfolgt mit einem weiteren Inkjet System der Firma Amica. Darüber hinaus steuert der QR-Code den Anleger der Plastikkarten und teilt mit, ob eine, zwei oder drei Plastikkarten in das Mailing eingespendet werden sollen. Die Platzierung der Plastikkarten in das Mailing übernimmt ein Pick & Place Roboter der Firma IGS. Anschließend wird das Mailing verschlossen.

Was Herzog + Heymann darüber hinaus auf dem Open House zeigte, lesen Sie im kommenden Deutschen Drucker (18/2018), der ab morgen in Ihrem Briefkasten liegt. Ansonsten kann das Heft bequem im print.de-shop bestellt werden.

 

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