Produkt: Deutscher Drucker 9/2019
Deutscher Drucker 9/2019
Millennials – Die seltsamen Kunden +++ Fespa Global Print Expo 2019: Ausblick auf die internationale Fachmesse für digitalen Großformatdruck, Textil- und Siebdruck
Mitarbeiterverhandlungen und Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern sind abgeschlossen

PM 10 bei UPM Plattling steht ab Mitte Juli für immer still

Ab Mitte Juli soll die PM 10 im UPM-Werk Plattling dauerhaft geschlossen werden. (Bild: UPM)

Der Papierhersteller UPM hat die dauerhafte Schließung der Papiermaschine 10 am Standort Plattling beschlossen. Ab Mitte Juli 2019 soll die Maschine stillgelegt und die Kapazität für mechanische Druckpapiere in Europa um 155.000 Tonnen reduziert werden. Insgesamt 155 Mitarbeiter sind von der Stillegung betroffen. 

Anzeige

Die Entscheidung, die PM 10 endgültig zu schließen, basiert laut UPM auf dem bereits im April 2019 angekündigten Plan. Ziel sei es, die Wettbewerbsfähigkeit des Papiergeschäfts zu steigern und die Kapazität zu reduzieren. Die Papierproduktion soll auf den noch verbleibenden und wettbewerbsfähigen Maschinen, der PM 1 und er der PM 11, fortgesetzt werden.

Die Maschinenstillegung hat nach Angaben von UPM Auswirkungen auf 155 Beschäftigte in Plattling. Die Mitarbeiterverhandlungen sowie die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern seien bereits abgeschlossen. Insgesamt sind im Werk Plattling 590 Mitarbeiter beschäftigt. Das Werk produzierte bislang rund 785.000 Tonnen gestrichene Publikationspapiere pro Jahr.

“Die vergangenen Wochen waren sicher nicht einfach für unsere Kollegen in Plattling”, sagt Ruud van den Berg, Senior Vice President Magazines, Merchants and Office, UPM Communication Papers. Es sei vor diesem Hintergrund begrüßenswert, dass man die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern in konstruktiver Atmosphäre zu einem produktiven Ende gebracht habe. “Mit dem Verhandlungsergebnis mildern wir den Effekt der Schließung auf die betroffenen Mitarbeiter.”

Die PM 10 in Plattling ist technisch gesehen die älteste Maschine des 1985 gegründeten Werks mit der niedrigsten Produktionskapazität. Ihre Stilllegung soll jährliche Kosteneinsparungen von ca. 17 Mio. Euro zur Folge haben.

Teilen Sie diesen Beitrag
Produkt: Deutscher Drucker 14-15/2019
Deutscher Drucker 14-15/2019
Journal für Druckgeschichte +++ Mitarbeiter mit Motor: Roboter in Industrieunternehmen +++ Zeit zum Lesen: Tipps für die Urlaubslektüre

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren