Coala Coversafe von Antalis

Selbstklebefolie mit antimikrobieller Wirkung

Eine Anwendung der Selbstklebefolie Coala Coversafe sind Tischoberflächen.(Bild: Antalis)

Antalis, die Großhandelsgruppe für Papier, Verpackungen, visuelle Kommunikationslösungen und Hygieneartikel, launcht Coala Coversafe, eine selbstklebende, transparente Folie mit antimikrobiellen Eigenschaften. Die Funktionen der Folie basieren auf einer patentierten Technologie mit mineralkeramischen Mikrokügelchen. Vierjährige Tests gingen dem Produktlaunch voraus.

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Durch die Nutzung der technologischen Eigenschaften der Mineralkeramik-Mikrokugeln bietet Coala Coversafe einen Schutz gegen Viren (wie etwa Coronavirus 229E, saisonale Grippe und Gastroenteritis), Bakterien (wie z. B. Kolibakterien), Hefe und Schimmelpilze. Das Coronavirus 229E gehört zu den Coronaviren, ist aber nicht identisch mit dem für die Corona-Epidemie ursächlichen Virus SARS-CoV-2. Alle Tests wurden in einem akkreditierten Labor mit den Testmethoden gemäß JIS Z 2801 (Test antimikrobieller Aktivität auf Kunststoffen) und ISO 21702 (Messung antiviraler Aktivität auf Kunststoffen und anderen nicht porösen Oberflächen) durchgeführt. Eine Zusammenfassung der Testergebnisse, unter anderem zur 24-Stunden-Effizienz, sowie den Folienaufbau hat Antalis in einem Produktdatenblatt dokumentiert.

Coala Coversafe ist Herstellerangaben zufolge biokompatibel und stellt deshalb keine Gefahr für den Kontakt mit der Haut oder mit Lebensmitteln dar. Das Produkt kann an einer Vielzahl von Orten und Oberflächen, einschließlich Kantinen- und Cateringbereichen, angebracht werden. Anwendungen sind etwa Türgriffe, Lichtschalter, Tischoberflächen, Handläufe oder Theken. Die Folie kann mit jedem üblichen Reinigungsmittel (Seife, Bleichmittel, Desinfektionsmittel) gesäubert werden. Wie Antalis mitteilt, wird die mikrobielle Aktivität davon nicht beeinträchtigt.

Die Folie ist in zwei Formaten erhältlich, zum einen als Rollenware für großflächige Anwendungen (149 cm x 2.9 m = 1 Rolle: 4,32 qm; 149 cm x 30 m = 1 Rolle: 44,7 qm) sowie als vorgestanzte Zuschnitte für Türgriffe (30er-Pack mit jeweils 165 x 70 mm).

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Auf welcher Technologie basiert die antimikrobielle Wirkung?

    Wie genau werden Bakterien und Viren abgetötet?

    Vielen Dank für eine Rückantwort

    Joachim Frings

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Hallo Herr Frings, in dieser News hatten wir einen Link zum Produktdatenblatt angefügt. Dort finden Sie Hinweise auf die Funktionsweise (“… zerstört Mikroorganismen durch Oxidation”). Für weitergehende Informationen wenden Sie sich bitte am besten an die Handelsgruppe Antalis, die die Folie vertreibt. Beste Grüße
    Ihr print.de-Team

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Hallo Herr Niemela, hallo Herr Frings,

    ich habe mich beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erkundigt — dort hält man solche Folien zumindest in Privathaushalten für überflüssig, allenfalls zum Schutz besonders gefährdeter Personen, und dann auch nur “nach Beratung mit dem behandelnden Arzt oder dem Gesundheitsamt”. Weiter: “Die Verbesserung des Hygieneverhaltens hat einen weitaus größeren Nutzen hinsichtlich der Vermeidung von Infektionen als die Wirkung von antimikrobiell ausgestatteten Bedarfsgegenständen.” Auch sei über die Wirkung von Nanosilber auf Viren nur wenig bekannt. Auf meine Frage nach der Entsorgung auch von Produktionsabfällen (Nanosilber kann ja auch cytotoxisch sein) gibt’s leider keine Antwort — diese liege “nicht im Zuständigkeitsbereich des BfR”.

    Beste Grüße
    Axel Fischer

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    1. Hallo Herr Fischer,
      das ist absolut richtig, dass Silber oder Nanosilber auf trockenen Oberflächen nicht antimikrobiell wirkt und immer Flüssigkeit in Verbindung mit Wärme benötigt um ein Ion aus dem Silber zu lösen.
      Die Frage ist auch wieviel Silber wird benötigt um überhaupt eine Funktion zu erzeugen.
      BfR rät vom Einsatz von Silber und Silber Ionen ab.

      Es war nur nicht klar welche Technologie hinter dem Produkt steht.

      Beste Grüße

      Joachim Frings

      Auf diesen Kommentar antworten

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