Produkt: Deutscher Drucker 6/2019
Deutscher Drucker 6/2019
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Was Vertreter der Onlineprint-Branche zu den abgeschwächten Wachstumszahlen sagen

“Von einer Krise kann man noch nicht sprechen”

Diskutierten mit Bernd Zipper (l.) und Jens Meyer (r.) über die Entwicklungen im Onlineprint: Kees Arends (2.v.l., Cimpress), Dr. Michael Fries (M., Onlineprinters) und Wilhelm Soll (2.v.r.) von der Initiative Online Print.

Nach dem Vortrag von Bernd Zipper auf dem Online Print Symposium 2019 und der Frage, ob die Onlineprint-Branche tatsächlich in der Krise steckt, gab es unter den OPS-Teilnehmern, unter denen sich einige Onlinedruckdienstleister befanden, jede Menge Gesprächsbedarf. So wurde kurzerhand eine Diskussionsrunde mit Kees Arends von Cimpress, Dr. Michael Fries von Onlineprinters und Wilhelm Soll als Vertreter der Initiative Online Print, auf die Bühne geholt. Der Grundtenor: Von einer Krise kann noch längst keine Rede sein.

„Ja, es ist Druck im Markt“, erklärte dazu Wilhelm Soll, der auch Geschäftsführer der Print Planet GmbH ist. „Es gibt erheblich mehr Wettbewerb“ und durch die fertigen Tools, die es gibt, könne im Prinzip fast schon jeder morgen ein Onlinedrucker sein. Der Druck sei also spürbar. Dennoch, und das entgegnete Dr. Michael Fries auf die Frage, ob Onlineprint in einer Krise steckt: „Ich würde bei nahezu zweistelligem Wachstum noch nicht von einer Krise sprechen. Der Onlinedruck wächst, dem Onlinedruck geht es aus meiner Sicht gut. Aber sicherlich steigt die Wettbewerbsintensität auf vielen Ebenen. Kosten, Produktion, Marketing, Daten, das sind alles Themen, mit denen man sich heute beschäftigen muss.“

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Kees Arends von Cimpress hingegen betrachtet die Phase, in der die Branche gerade steckt, als „einen gesunden Reset“. Es gäbe heute viele geänderte Umstände am Markt und zahlreiche Kunden, „die in vielen Bereichen mehr von uns erwarten“. Darum werde es seiner Ansicht nach durch den „gesunden Reset“ eine Trennung geben zwischen den Dienstleistern, die langfristig imstande sind, unter diesen Gegebenheiten weiterzuwachsen und denen, die dazu nicht imstande sind“.

Das Panel diskutierte darüber hinaus aber auch noch weitere Fragen: Hat die Onlineprint-Branche ein Qualitätsproblem? Welche Rolle spielt Internationalität für den Erfolg? Was wird in den nächsten fünf Jahren die größte Priorität für Onlinedruck-Dienstleister haben? Die Antworten darauf liefert der Beitrag “Von einer Krise kann man noch nicht sprechen” in Deutscher Drucker, Ausgabe 10/2019.

PDF-Download: Deutscher Drucker 10/2019

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