Produkt: Deutscher Drucker 18/2018
Deutscher Drucker 18/2018
Effiziente Weiterverarbeitung +++ Buchbinderei: Von einem, der das Register marktfähig gemacht hat +++ Vernetzte Systeme +++ Individuelle Falzlösungen +++
Automobilindustrie weit vorne

Wo arbeiten die meisten Roboter?

So treuherzig gucken die aktuell in der Industrie eingesetzten Roboter in der Regel nicht. Dafür übernehmen sie inzwischen recht selbstverständlich und zuverlässig gleichförmige Tätigkeiten in den Betrieben. (Bild: Pixabay)

MBO scheint mit seinem Abstapel-Cobot Cobo-Stack einen Nerv getroffen zu haben. Auch Baumann setzt mit BASS einen kollaborierenden Roboter ein. Generell boomt der Einsatz von Robotern in der Industrie – bis 2020 sollen laut der International Federation of Robotics weltweit mehr als 1,7 Mio. neue Industrieroboter installiert werden. Trotzdem kommen die motorisierten Kollegen in der Druckindustrie aktuell noch kaum zum Einsatz. Und auch Deutschland als Hightech-Standort liegt hier nicht an der Spitze.

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Die höchste Roboterdichte im internationalen Vergleich hat laut der International Federation of Robotics eindeutig Südkorea. Nach Angaben der International Federation of Robotics kommen auf 10.000 Beschäftigte 710 Roboter, gefolgt von einer Dichte von 658 Robotern in Singapur. Dagegen sehen Deutschland mit 322 Robotern pro 10.000 Beschäftigte und Japan mit 308 regelrecht alt aus. Noch vor zehn Jahren lag Japan an der Spitze.

Den höchsten Anteil haben die progammierbaren Kollegen in der Automobil- sowie in der Eletronikindustrie. So waren 2017 allein in Südkorea 2.435 Industrieroboter pro 10.000 Beschäftigte in der Automobilbranche im Einsatz. Das sind doppelt so viele wie noch 2010 und mit Abstand die höchste Zahl, die es bislang gegeben hat. Grund dafür ist vermutlich die Batteriefertigung für den dynamisch wachsenden Markt der Hybrid- und Elektroautomobile. In Deutschland waren es 2017 insgesamt 1.162 Roboter pro 10.000 Beschäftigte im Automobilsektor.

Ob Roboter wiederum in der Druckindustrie und speziell in der personalintensiven Druckweiterverarbeitung Sinn machen und wo die größten Herausforderungen dabei liegen, erläutert ein umfassender Beitrag in Deutscher Drucker 14-15. Das Heft ist im print.de-Shop zum Download verfügbar oder kann als Einzelheft bestellt werden.

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