Wenn der Umweltgedanke zur Herzenssache wird

DBM – bereits zum zweiten Mal “Umweltorientiertes Unternehmen”

Das DBM ist "Umweltorientiertes Unternehmen des Jahres".
Ganze zehn Jahre liegen zwischen der Verleihung der beiden Druck&Medien Awards im Bereich Umwelt, die Geschäftsführer Martin Lind hier präsentiert.

Sie haben es wieder geschafft und sind zurecht sehr stolz darauf. Das Team des Druckhauses Berlin-Mitte (DBM) wurde erneut mit dem Druck&Medien Award in der Kategorie „Umweltorientiertes Unternehmen des Jahres“ geehrt. Genau vor zehn Jahren fand die Trophäe zum ersten Mal ihren Weg in das traditionsreiche Unternehmen. Deutscher Drucker berichtet in seiner neuesten Ausgabe 7/2018 über die Hintergründe der neuerlichen Unternehmensleistung.

Wenn Nachbarn sich beschweren, ist das meist sehr unangenehm. Doch im Fall der DBM Druckhaus Berlin-Mitte GmbH müsste man den Anwohnern am ehemaligen Firmenstandort in der Schützenstraße, im geschichtsträchtigen Berliner Zeitungsviertel, eigentlich dankbar dafür sein. Wie der seit 2010 agierende Geschäftsführer Martin Lind noch von seinem Vorgänger erfuhr, zeigten sich die damaligen Anwohner Ende der 1990er Jahre durch verschiedene Emissionen belästigt und forderten einen Nachweis, dass diese umweltverträglich und somit unschädlich seien. Die damalige Anfrage gab den Anstoß für erste Umweltanalysen, die das Druckhaus daraufhin in Auftrag gab. Und nur soviel sei gesagt, mit dem Analyseergebnis, das keinen Raum für Zweifel ließ, konnten die Anwohner wieder beruhigt schlafen. Diese Begebenheit war sozusagen der Schlüssel für den Umweltgedanken, der sich seither in dem traditionsreichen, vor 130 Jahren gegründeten, Berliner Druckhaus fest verankert hat.

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Mit dem Blauen Engel für die Umwelt

Bereits im Jahr 2015 und somit als erste deutsche Druckerei überhaupt, hat das DBM das Siegel „Blauer Engel für Druckerzeugnisse“ nach RAL-UZ 195 für Printprodukte aus dem Offsetdruck erhalten. „Beim Erarbeiten dieses Standards haben wir sogar aktiv mitgewirkt“, erfährt man von Martin Lind, „dabei wurden wir zur Expertenkommission hinzugezogen, um die Dinge, die bereits vom RAL-Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung und anderen Institutionen erarbeitet worden waren, zu diskutieren und auf Praxistauglichkeit zu untersuchen. Durch diese Mitarbeit hatten wir einen Informationsvorsprung und konnten ziemlich schnell in den Zertifizierungsprozess und die nachfolgende Produktion einsteigen.“ Doch was war der treibende Punkt für das Druckhaus, um nach den Richtlinien des Blauen Engels zu produzieren? Dies erfahren Sie im Artikel “Wenn der Umweltgedanke zur Herzenssache wird” in Deutscher Drucker 7/2018 ab Seite 22.

 

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