Invisible-Red-Toner für Sicherheitsanwendungen und Weißdruck

Heidelberg stellt neue Versafire-Generation vor

Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat mit der Versafire EV eine neue Digitaldruckmaschinen-Generation vorgestellt.
(Bild: Heidelberger Druckmaschinen AG)
Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat mit der Versafire EV eine neue Digitaldruckmaschinen-Generation vorgestellt, die noch mehr Anwendungen ermöglichen soll.

Mit der neuen Digitaldruckgeneration, der Versafire EV, bietet die Heidelberger Druckmaschinen AG ein digitales Produktionsdrucksystem an, das sich sowohl an Einsteiger, als auch an erfahrene Anbieter im Digitaldruck wendet. Sie erhalten mit der Versafire EV ein Bogendrucksystem, das laut Hersteller flexibel an die (wachsenden) Anforderungen der grafischen Branche angepasst werden kann und verschiedene neue Anwendungen durch neue Toner ermöglicht.

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Auffallen durch Spezialeffekte

Mit dem neuen Spezialtoner “Invisible Red” gibt es nun insgesamt fünf Sonderfarben für die Versafire EV. Genau wie Weiß, Klartoner, Neon-Gelb und Neon-Pink sorgt “Invisible Red” für zusätzliche Veredelungsmöglichkeiten. Bei Tageslicht erzeugt es, so Heidelberg, einen leicht glänzenden Effekt – unter UV-Licht leuchtet der Toner im knalligen Rot. Damit biete “Invisible Red” einen Kopierschutz und die neue Versafire EV somit die Option, Sicherheitsanwendungen zu produzieren. Invisible Red, einer neuer Toner für die Versafire EV, erscheint bei Tageslicht leicht glänzend, unter UV-Licht allerdings als knalliges Rot. Damit werden auch Sicherheitsanwendungen möglich.(Bild: Heidelberger Druckmaschinen AG)

Neben den damit verfügbaren fünf Sonder-Tonern bietet das Bogendrucksystem nun auch die Option, zuerst Weiß und danach die Prozessfarben CMYK zu drucken. Beim Druck auf farbigem Papieren oder Folien seien dadurch außergewöhnliche Effekte realisierbar – und das in einem Durchgang, wo bislang mehrere Prozesse nötig waren.

Mehr Automatisierung

Die neue automatische Inline-Messung von Farbe und Register soll eine hohe Stabilität über die gesamte Auflage gewährleisten. Dabei erfolgen die Inline-Messung der Farbe sowie die automatische Kalibrierung vor dem Druckvorgang. Das überarbeitete und automatische Inline-Messverfahren des Registers soll für Präzision sorgen.

Die Leistung der Versafire EV ist mit 85 beziehungsweise 95 A4-Seiten pro Minute angegeben. Durch die höhere Auflösung von 4.800 x 2.400 dpi verbessere sich zudem die Druckqualität.
Das neue Drucksystem kann laut Hersteller Grammaturen bis zu 360 g/m² verarbeiten, Banner bis zu 700 mm Länge im Duplex und sogar 1.260 mm im Simplex drucken.

Bessere Integration und erster Anwender

Das von Heidelberg entwickelte Prinect Digital Frontend (DFE) sorgt für die intelligente Integration der Versafire EV in den Gesamtworkflow einer Druckerei. Variable Druckdaten werden laut Hersteller besonders schnell verarbeitet. Neu ist auch der 17-Zoll große Touch-Bildschirm, mit dem die Maschine und auch die Druckjobs vom DFE aus direkt gesteuert werden und der Operator alles im Blick hat.

Ein erster Anwender der neuen Versafire EV ist die Firma JD Druck GmbH im hessischen Lauterbach.

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